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Goetheschule in Zossen hat neuen Spielplatz

Stadt gibt 450.000 Euro aus Goetheschule in Zossen hat neuen Spielplatz

Am Montag war die Hofpause an der Goetheschule Zossen ausnahmsweise besonders lang. Mehr als 250 Grundschüler haben begeistert ihren neu gestalteten Schulhof in Besitz genommen. 450.000 Euro hat die Stadt Zossen ausgegeben, um die knapp 5000 Quadratmeter große Fläche komplett zu verändern.

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Die Wippe, auf der sich viele Kinder gleichzeitig vergnügen können, ist eines der neuen Spielgeräte.

Quelle: Gudrun Schneck

Zossen. Aus einem steilen Absatz im Gelände wurde ein geschwungener Abhang mit kleiner Treppe in der Mitte. Statt mehrerer Betonquadrate gibt es jetzt große gepflasterte Bereiche zum Herumtoben, eine runde Skate- beziehungsweise Roller- und Laufbahn, Schaukeln, ein Bodentrampolin, zwei Wippen, ein großes Spielgerät zum Klettern und Hangeln, ein Karussell und zwei Tischtennisplatten, aber auch Ruhezonen. Dort sollen noch wetterbeständige Sitzpolster angebracht werden.
„Ein Teil der großen Investitionssumme ging in den Untergrund, unter anderem für den Bau einer ordentlichen Regenentwässerung. Dabei musste man erst einmal allerhand Zeug entsorgen“, sagte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (parteilos). Sie dankte der Planungsfirma und den beiden Bauunternehmen Kaplick & Scharmann aus Jüterbog sowie Rea Straßenbau aus Drebkau.
Jede Menge Ziegelbruch und alte Kabel wurden beim Verlegen der Oberflächenentwässerung des Schulhofs und der Schmutzwasserleitung fürs Schulgebäude gefunden.
In einem selbst gereimten Gedicht der 6b über ihren neuen Hof heißt es: „Er versetzt uns den richtigen Kick.“ Paul sah sich suchend um: „Wo ist denn der Tunnel?“ Die Schüler durften vor der Umgestaltung ihre Wünsche abgeben. „Wir haben vieles umsetzen können, den Spieltunnel leider nicht. Dafür bot sich das Gelände nicht an“, so Erik Haase von der „Idas Planungsgesellschaft“ aus Luckenwalde. Er ist sich aber sicher, dass es den Kindern nicht langweilig wird: „Gerade an dem großen Klettergerät werden sie immer neue Facetten entdecken.“
Karsten Scheerbarth, stellvertretender Schulleiter, ließ seinen Blick über die Mädchen und Jungen schweifen, die ihren modernisierten Schulhof eroberten, und meinte: „Es ist eine Freude. Der Hof ist wirklich schön geworden.“ Schulelternsprecherin Ariane Ullrich ergänzte: „Wir haben auch lange dafür gekämpft.“ Der Schulförderverein spendierte zur Feier des Tages zwei neue Roller. Viele Hände gingen auf die Frage des Vorsitzenden Sven Hansche in die Luft, wer sie zuerst ausprobieren möchte.
Wie die Bürgermeisterin informierte, sind die Zaunarbeiten noch nicht beendet. Auch ein Schuppen für Spielgeräte und Rasenmäher wird entstehen. „Und lasst dem Gras die Chance zum Wachsen“, bat sie die Kinder.

Von Gudrun Schneck

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