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Gute Perspektiven für alle Klenk-Standorte

Unternehmen steht vor Verkauf an einen Investor Gute Perspektiven für alle Klenk-Standorte

Die Klenk Holz AG steht mit einem Investor kurz vor dem Verkaufsabschluss. Die Vertragsunterzeichnung wird noch im laufenden Monat angestrebt. Bis dahin wurde über die namentliche Bekanntgabe des Investors von beiden Parteien Stillschweigen vereinbart, heißt es in einer Presseinformation des Unternehmens.

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Die Klenk Holz AG steht mit einem Investor kurz vor dem Verkaufsabschluss.

Quelle: Archiv

Baruth/ Mark. Zuletzt wurden noch mit zwei Interessenten intensive Gespräche über die vertraglichen Regelungen sowie den Kaufpreis geführt. Der Klenk-Vorstand hat gemeinsam mit dem Treuhänder und den finanzierenden Banken entschieden, nunmehr in die Schlussverhandlungen einzutreten und diese exklusiv nur noch mit einem der beiden Bieter zu führen.

Vor einem Inkrafttreten des Verkaufsvertrags, dem sogenannten Closing, findet noch die obligatorische kartellrechtliche Prüfung statt. Ein Ergebnis wird bis Ende August erwartet. Beide Parteien gehen davon aus, dass durch den Erwerb keine Wettbewerbskonflikte entstehen. Unterstützt werden die Verkaufsverhandlungen von der aktuell positiven Geschäftsentwicklung.

Nach dem in der Branche insgesamt enttäuschenden ersten Quartal konnten die Monate April und Mai über Plan abgeschlossen werden. Auch im Juni hat sich der positive Ergebnistrend der Klenk-Gruppe bestätigt. Gunter Hegemann, Vorstandsvorsitzender der Klenk Holz AG, erklärte zu dem bevorstehenden Verkaufsabschluss: „Beide zuletzt verbliebenen potenziellen Investoren haben nachdrücklich ihr Interesse an der Übernahme der gesamten Klenk-Gruppe mit allen Standorten und Gesellschaften bekundet und die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiter anerkannt. Das bestätigt uns darin, mit der Arbeit der vergangenen Jahre den richtigen Kurs zur Sanierung der Klenk Holz AG eingeschlagen zu haben. Die Klenk-Gruppe zählt zu den führenden Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen in Europa. Der Jahreseinschnitt beträgt rund zwei Millionen Festmeter. Der größte Teil des Holzes wird weiterverarbeitet.

An den drei Standorten Oberrot, Baruth und Wolfegg sowie beim konzerneigenen Einschlags- und Logistikunternehmen TTW Waldpflege sind etwa 1200 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der EnBW Klenk Holzenergie GmbH, einem Joint-Venture mit der Energie Baden-Württemberg AG, betreibt das Unternehmen die Biomasse-Heizkraftwerke an den Standorten Oberrot und Baruth. An der Wald Plus GmbH, einem forstlichen Bewirtschaftungsdienstleister, ist Klenk zu 40 Prozent beteiligt.

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