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Zossen Gute Stimmung beim Lu-Fest
Lokales Teltow-Fläming Zossen Gute Stimmung beim Lu-Fest
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20:03 25.06.2017
Tagsüber sorgten die aufwendig kostümierten Stelzenfiguren für Aufsehen, vor allem die Kinder waren begeistert.
Ludwigsfelde

Der kleine Twain ist vor allem deshalb zum Stadtfest gekommen: „Ich will Preise gewinnen“, sagt er. Dazu hat er jede Menge Gelegenheit bei den Gewinnspielen der vielen Vereine und Verbände in der Potsdamer Straße. Auch bei der Tabaluga-Show kann er bei Ratespielen mitmachen. Zunächst aber lässt er sich von den netten Frauen der Wohnungsgesellschaft „Märkische Heimat“ die Handflächen in Farbe tauchen und verewigt sich auf der aufgestellten Leinwand neben vielen anderen Abdrücken niedlicher Kinderhände. Vielleicht alles künftige Mieter?

25 Jahre „Märkische Heimat“

Die „Märkische Heimat“, die in diesem Jahr 25 Jahre besteht, besitzt 3131 Wohnungen in und um Ludwigsfelde. „Die Nachfrage ist groß“, sagt Geschäftsführer Thomas Schröter. Preise für die Kaltmiete zwischen 4,60 und 10,50 Euro und die gute Anbindung an Potsdam und Berlin locken Mieter an. Die Wohnungsgesellschaft hat das Stadtfest mit ausgerichtet und Bands wie „Feuerherz“ nach Ludwigsfelde geholt, die am Sonnabend von „Radio Teddy“ auf der Bühne vor dem Sitz der Wohnungsgesellschaft präsentiert wurden. Tagsüber spazierten vor allem Familien über die Festmeile und genossen die kulturellen und zum Teil regionalen kulinarischen Angebote. Informieren konnten sie sich zum Beispiel über den Geschichtsverein, über Modellflugzeuge oder über den Tennisclub. Beim Ludwigsfelder Fußballclub hatte jeder Gelegenheit, den härtesten Ball der Stadt zu schießen.

Ludwigsfelder Bands lockten Menschenmassen auf den Rathausplatz

Am Abend zuvor hatten auf der Bühne auf dem Rathausplatz Ludwigsfelder Bands und DJ Westbam schon das Festpublikum begeistert. „Der Marktplatz war rappelvoll“, sagt Nadja Hocke, Kulturchefin vom Klubhaus. 2500 Menschen haben hier der Musik gelauscht und getanzt. Von so viel Zuspruch offenbar angetan, verspricht Bürgermeister Andreas Ige (SPD)l: „Das Ludwigsfelder Sommerfest soll eine feste Größe in der Region werden.“

Starke Sicherheitsvorkehrungen

Um die Sicherheit musste sich indes kein Festbesucher sorgen. „Die Zufahrtsstraßen sind durch Betonpoller gesperrt“, sagt Stadtwehrführer André Schütky. Es seien auch fast doppelt so viele Feuerwehrleute vor Ort wie bei früheren Festen. Zudem stehe rund um die Uhr ein Löschfahrzeug einsatzbereit vor Ort.

Das Highlight des Festes: Die Band „Feuerherz

Sicherheitsbedenken hat am Abend wohl kaum einer der meist jugendlichen Gäste an der Bühne auf der Potsdamer Straße. Sie wollen „Feuerherz“ so nahe wie möglich kommen. Einige haben Plakate für ihre Idole gemalt, andere tragen T-Shirts mit dem Namen der Teenie-Band. Die lässt aber auf sich warten. Die Jungen von der erst 2014 gegründeten deutschen Schlager-Boyband benehmen sich bereits wie Diven. Eine Dreiviertelstunde warten die Fans. „Bringt denen mal ‘ne Uhr“, ruft schließlich jemand aus dem Publikum. Die meisten aber harren geduldig aus. Die Ludwigsfelder Rockband „Meine“ nutzt nach ihrem umjubelten Auftritt durch gute Musik und anspruchsvolle Texte die freie Bühne keck für sich, verkauft schnell noch ein paar ihrer CDs und wirft Autogrammkarten ins Publikum. Doch die Begeisterung für „Feuerherz“ ist nicht zu toppen. Als die Band schließlich frisch gestylt die Bühne betritt und eine perfekte Performance beginnt, kreischt das Publikum. „Ein verdammt guter Tag“, singen sie.

Von Jutta Brekeller

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