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Korruptionsvorwürfe gegen Bürgermeisterin vom Tisch

"Ganz sauberer Freispruch" Korruptionsvorwürfe gegen Bürgermeisterin vom Tisch

Der gegen Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber erhobene Tatverdacht der Vorteilsnahme und Untreue hat sich in allen Punkten als haltlos erwiesen. Bereits am 13. September sei das mehr als zwei Jahre dauernde Ermittlungsverfahren gegen die Rathauschefin eingestellt worden.

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Michaela Schreiber wurde von allen Vorwürfen freigesprochen.

Quelle: Privat

Zossen. Der gegen Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) erhobene Tatverdacht der Vorteilsnahme und Untreue hat sich in allen Punkten als haltlos erwiesen. Das bestätigte Frank Winter, Sprecher der für Korruptionsfälle zuständigen Staatsanwaltschaft in Neuruppin, auf Nachfrage der MAZ. Bereits am 13. September sei das mehr als zwei Jahre dauernde Ermittlungsverfahren gegen die Rathauschefin eingestellt worden. Es war nach einer entsprechenden Anzeige von Jörg Wanke, Sprecher der Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“, eingeleitet worden.

Schreiber selbst hat die Stadtverordneten auf deren jüngster Sitzung über die Einstellung des Verfahrens informiert. „Nach sehr intensiven und umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat diese nun festgestellt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat ermittelt werden“, so Schreiber. Nach ihren Worten sei dies ein „ganz sauberer Freispruch“, zudem ohne Zahlungsauflagen. Wie berichtet waren im September 2012 im Zossener Rathaus Akten sichergestellt worden, die im Zusammenhang mit den im Bürgermeisterwahlkampf 2011 gegen Verwaltungs-chefin Schreiber erhobenen Vorwürfen stehen sollten. Die Bürgermeisterin war zuvor in einem Ermittlungsverfahren gegen mehrere Beschuldigte wegen Vorteilsgewährung und weiterer Delikte unter dem Aktenzeichen 365 Js 223119/10 als Beschuldigte erfasst worden. Unter anderem ging es um den von den Stadtverordneten mehrheitlich beschlossenen Bebauungsplan „Pferdekoppeln“ sowie die Vergabe von Aufträgen der Verwaltung an das Autohaus Klaus & Markwardt.

Die Bürgermeisterin hatte zunächst gelassen auf die Ermittlungen reagiert: „Ich habe nichts zu verbergen. Da ist nichts, rein gar nichts“, sagte sie damals der MAZ. Allerdings war sie auch „stinksauer“ darüber, dass im Bürgermeisterwahlkampf 2011 von Leuten Anzeigen wider besseren Wissens gestellt worden sind, „nur um mein Ansehen zu beschädigen“. Diesen Standpunkt vertritt sie auch nach der Einstellung des Verfahrens: „Über zwei Jahre musste ich mich von einigen Herren in den Medien mit Dreck beschmeißen lassen und mein Ruf wurde beschädigt, weil an mir der Makel einer Straftäterin klebte“, heißt es in ihrem Bericht an die Stadtverordneten. „Froh“ ist Schreiber, dass jetzt endlich der juristische Schlussstrich gezogen worden sei. Der Gedanke, dass ihr im Kommunalwahlkampf 2014 „von den gleichen Leuten wieder der gleiche Dreck aus plumpen Vorwürfen und Diffamierungen ins Gesicht geworfen wird“ und sie sich nicht wehren könne, sei für sie unerträglich.

fh

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