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Zossen Kundgebung gegen Asylpolitik in Wünsdorf
Lokales Teltow-Fläming Zossen Kundgebung gegen Asylpolitik in Wünsdorf
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16:11 05.12.2018
Am Mittwochabend findet in Wünsdorf eine Kundgebung unter dem Titel „Unsere Frauen sind kein Freiwild“ statt. Quelle: Julian Stähle
Wünsdorf

 Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 26-jährige Spaziergängerin durch einen Somalier findet am Mittwoch eine Kundgebung unter dem Titel „Unsere Frauen sind kein Freiwild“ statt. Die Demonstration soll um 18.30 Uhr vor dem Bahnhof des Zossener Ortsteils Wünsdorf beginnen. Nach Angaben der Polizei wurde die Kundgebung von einer Privatperson angemeldet. Zur Identität der Initiatoren durften keine weiteren Angaben gemacht werden. Mit einer Gegendemonstration sei zunächst nicht zu rechnen.

Die rechtspopulistische Facebook-Seite „Wünsdorf wehrt sich“ teilte den Aufruf. Eine entsprechende Veranstaltungseinladung wurde von Jean-Pascal Hohm erstellt, dem Beisitzer des Landesvorstandes der AfD. „Wir wollen nicht länger schweigen und dabei zu sehen, wie immer mehr Frauen zu Opfern einer falschen Migrationspolitik werden“, schrieb der Politiker auf Facebook.

Der sexuelle Übergriff, den der Initiator zum Anlass für die Kundgebung nahm, hatte sich am Sonntag in der Nähe des Wünsdorfer Bahnhofs ereignet. Die Spaziergängerin konnte ihren Angreifer bis zu einer Asylunterkunft verfolgen, wo der 20-jährige Tatverdächtige von der Polizei gestellt und vorläufig festgenommen wurde.

Erst am Montag hatte es nach einem vermeintlichen Fall sexuellen Missbrauchs in Königs Wusterhausen zwei Kundgebungen gegen die Flüchtlings- und Asylpolitik gegeben, an der etwa 400 Menschen teilnahmen. Zur Gegendemonstration erschienen etwa 50 Teilnehmer.

Von Hannah Rüdiger

Ein 20-Jähriger hatte am Sonntag eine Spaziergängerin belästigt. Weil gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt, hat das Amtsgericht nun eine Untersuchungshaft für den Somalier angeordnet.

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