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Zossen Wirtschaftsquiz-Sieger besuchen Rosenbauer
Lokales Teltow-Fläming Zossen Wirtschaftsquiz-Sieger besuchen Rosenbauer
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19:53 27.02.2019
Die Besten mit den Organisatoren vor einem Feuerwehrfahrzeug beim Besuch im Rosenbauer-Werk in Luckenwalde. Quelle: Gerald Bornschein
Luckenwalde

Die 15 Besten von insgesamt 390 Schülern des Landkreises Teltow-Fläming, die sich 2018 am Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ beteiligt hatten, waren vor kurzem ins Rosenbauer-Werk in Luckenwalde zu einer Auswertungsrunde eingeladen. Der Wissenstest wird alljährlich von den Wirtschaftsjunioren Deutschland durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Fünf Schulen dabei

Die besten eines Schülerquiz zur Wirtschaft haben das Rosenbauer-Werk Luckenwalde besucht.

Die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming (WJTF) konnten diesmal vier Oberschulen und eine Gesamtschule für die Teilnahme gewinnen. Die Jugendlichen der 9. Klassen hatten 30 Fragen zu verschiedenen Themen wie Wirtschaft, Politik oder Allgemeinbildung zu beantworten. Die Spreu vom Weizen trennte sich vor allem durch die Schätzfragen, bei denen die Zahl der Unternehmensinsolvenzen oder das mittlere Einkommen von Führungskräften benannt werden sollte. Den dritten Platz nach Punkten belegte im Landkreis Philipp Schröder, den zweiten Niklas Biller. Beide lernen an der Geschwister-Scholl-Schule in Dabendorf. Über den Titel „Kreissieger“ kann sich Max Puls von der Gottlieb-Daimler-Oberschule Ludwigsfelde freuen. Er wird gemeinsam mit dem Projektverantwortlichen der WJTF, Julian Siebert, vom 8. bis 10. März zum Bundesfinale nach Montabaur (Rheinland-Pfalz) fahren und sich dort mit den Siegern der anderen Landkreise messen.

25 000 Teilnehmer bundesweit

Bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ treten jährlich rund 25 000 Schüler der neunten Jahrgangsstufen gegeneinander an.

2018 nahmen folgende Schulen teil:

Gottlieb-Daimler-Oberschule Ludwigsfelde, Geschwister-Scholl-Schule Dabendorf, Otto-Unverdorben-Oberschule Dahme, Wiesenoberschule Jüterbog, Goethe-Oberschule Trebbin

Alle Jugendlichen bekamen als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahem eine Urkunde und zudem einen Einblick in das Unternehmen Rosenbauer in Luckenwalde. Werksleiter Christian Bragrock und sein Stellvertreter Stefan Fiebiger führten sie durch das Werk. Als Hersteller von Brand- und Katastrophenschutzausrüstung ist Rosenbauer mit Ausnahme von Südamerika auf der ganzen Welt vertreten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Leonding in Österreich und weltweit 3.400 Mitarbeitern ist nicht nur größter Exporteur von Feuerwehrfahrzeugen, sondern auch Technologie- und Innovationsführer.

Luckenwalder Werk 1998 übernommen

Die Geschichte des Luckenwalder Werks, das 1998 durch Rosenbauer übernommen wurde, begann vor über 140 Jahren mit der Gründung durch Hermann Koebe. Heute arbeiten dort etwa 300 Beschäftigte, die Hälfte in der Fertigung.

Rundgang durchs Werk

Beim Rundgang lernen die Jugendlichen Montage und Bestückung der Feuerwehrfahrzeuge kennen. Am „Hochzeitsplatz“ werden Aufbau und Fahrgestell miteinander verbunden, bis zu 250 Mal pro Jahr erfolgt diese Zeremonie. Eine weitere Station war die Fertigung der Kabinen für das Flugfeldlöschfahrzeug „Panther“. Auch während der Führung haben die Schüler die Gelegenheit, Schätzfragen zu beantworten. Erstaunlicherweise kamen einige mit ihren Antworten dem tatsächlichen Wert erneut sehr nah. So liegt der Wert eines Kommunal-Löschfahrzeugs zwischen 300.000 und 400.000 Euro.

Von Gerald Bornschein

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