Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Zossen Finanzierung der Feuerwache gesichert
Lokales Teltow-Fläming Zossen Finanzierung der Feuerwache gesichert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:03 29.06.2018
Der Nachtragshaushalt 2018 und damit auch die Finanzierung des neuen Gerätehauses sind beschlossene Sache. Die Freude darüber war den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf und Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) anzusehen. Quelle: Fotos: Frank Pechhold (2)
Zossen

Beifall für die Zossener Stadtverordneten spendeten rund 30 Wünsdorfer Feuerwehrleute. Kurz zuvor war der Nachtragshaushalt am Mittwochabend mit 22 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen worden. Damit ist der Bau des neuen Gerätehauses in Wünsdorf auch ohne Fördermittel gesichert. Weiter stockt die Stadt ihre Pauschalen für Hochbau, Tiefbau, Sportstätten und Außenanlagen jeweils von 700 000 auf 1,2 Millionen Euro auf. Zudem verringert sich die Entnahme aus der Rücklage um 1,7 auf 1,9 Millionen Euro.

Gespeist wird der Nachtragshaushalt aus einer ebenso unerwarteten wie kräftig sprudelnden Gewerbesteuerquelle. „Wir verzeichnen da einen überplanmäßigen Ertrag in Höhe von 11,4 Millionen Euro“, sagte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Abzüglich zwei Millionen Euro Gewerbesteuerumlage und eines Sicherheitspuffers bleibt eine große Summe übrig, die in den zusätzlichen Etat einfließt.

Kameraden erlebten Wechselbad der Gefühle

Größter Nutznießer ist die Freiwillige Feuerwehr Wünsdorf. Innerhalb von rund 15 Monaten erlebten die Kameraden ein Wechselbad der Gefühle. Mitte März 2017 tagte der Bauausschuss in der alten Feuerwache. Damals wurden die Kosten einschließlich Abbrucharbeiten, Innenausstattung und Gestaltung der Außenanlagen von dem Planungsbüro Plafond auf rund 4,5 Millionen Euro beziffert.

Im Dezember 2017 stellte die Stadt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen Fördermittelantrag. Nach der zu diesem Zeitpunkt gültigen Richtlinie lag die Förderquote bei 75 Prozent. Völlig überraschend sei sie erst vor wenigen Wochen darüber informiert worden, dass die maximale Förderung nur noch 55 Prozent beziehungsweise 1,2 Millionen Euro beträgt, so Michaela Schreiber. „Das ist so, als ob man mitten in einem Fußballspiel die Regeln ändert.“ Um das Gerätehausprojekt zu retten und den nun höheren Eigenanteil aufbringen zu können, habe man den Nachtragshaushalt beschließen müssen. Bis zum 30. Juni müsse der den neuen Förderbedingungen angepasste Antrag bei der ILB vorliegen. Die Bürgermeisterin kündigte an, den Antrag per Boten fristgerecht überbringen zu lassen. Selbst wenn die 1,2 Millionen Euro Fördermittel für den Um- und Neubau der Feuerwehr Wünsdorf nicht kommen sollten, sei das Projekt finanziell im Haushalt abgesichert, sagte Schreiber.

Mitgliederstärkste Feuerwehr im Landkreis

„Das fassen wir als ein positives Signal für die Zukunft auf“, sagte der Wünsdorfer Ortswehrführer Silvio von Lützow nach der Abstimmung über den Nachtragshaushalt der MAZ. Viele Kameraden seien spontan nach einem Feldbrandeinsatz nahe Schünow beziehungsweise direkt aus der Feuerwache zur Sitzung in die Dabendorfer Mehrzweckhalle gekommen. „Wir wollten wissen, wie die Stadtverordneten zur Feuerwehr stehen.“

Aktuell zählt die mitgliederstärkste Feuerwehr im Landkreis Teltow-Fläming 120 Kameraden. Dieses Jahr stehen bereits 128 Einsätze zu Buche.

Von Frank Pechhold

Ein 20-jähriger Somalier soll Mitbewohner bedroht und eine Mitarbeiterin des DRK versucht haben zu vergewaltigen. In der Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf steht er unter besonderer Beobachtung.

01.07.2018

Eine Berufsorientierungswoche liegt hinter den Neuntklässlern der Gesamtschule in Dabendorf. Zum Abschluss kamen mehrere Firmenvertreter in die Schule und stellten verschiedene Berufe vor.

28.06.2018

Drei Autos sind am Dienstag in Wünsdorf bei einem missglückten Überholmanöver beschädigt worden. Ein Opel hatte beim Wiedereinscheren den überholten Wagen getroffen.

27.06.2018