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Zossen Sieg für Trebbiner Oberschüler
Lokales Teltow-Fläming Zossen Sieg für Trebbiner Oberschüler
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17:17 27.04.2018
Die Klasse 8b der Goethe-Oberschule Trebbin ist Sieger geworden. Es freuen sich auch Bürgermeister Thomas Berger (l.), Vize-Bürgermeisterin Ina Schulze (r.) und Lehrerin Susanne Diedrichkeit. Quelle: Stickforth
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Trebbin

Jubel und Überraschung bei den Trebbiner Oberschülern: Beim großen Finale des Wettbewerbs „Mission Energiesparen“ der Energie Mark Brandenburg (EMB) am Donnerstag in Potsdam hat die Klasse 8b der Goethe-Oberschule den Sieg errungen. Nach dem erfolgreichen Zuhause-Check und dem Kommunen-Check setzten sich die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Susanne Diedrichkeit auch in der Runde der besten sechs Teams durch und erkämpften sich damit eine Siegprämie von 3000 Euro für die Klassenkasse.

In der Schlussrunde hatten die Mädchen und Jungen die Aufgabe, das Modell einer Umwelt-Kita zu bauen, die wenig Energie benötigt und klimafreundlich ist. Die Trebbiner hatten sich die Kita „Sonnenblume“ als authentisches Vorbild genommen; sie soll tatsächlich einen Anbau erhalten. Dabei werden in der Nachbarschaft vorhandene erneuerbare Energien genutzt – wie zum Beispiel Windenergie aus dem Windpark in Lüdersdorf oder Wärme aus einer Biogasanlage. Aber auch ein eigener Nutzgarten und Solarmodule auf dem Dach gehören zum Modell.

„Ein Stück Klimaschutz“

Klaus-Dieter Pohl, Landesbeauftragter für Schülerwettbewerbe im brandenburgischen Bildungsministerium, zollte den Finalisten Hochachtung und lobte die EMB und ihre Partner. „Diese Initiative braucht den Vergleich mit dem Bundeswettbewerb Jugend forscht nicht zu scheuen“, sagte er. EMB-Chef Jens Horn ergänzte: „Was die Jugendlichen gezeigt haben, ist in der Tat ein Stück Klimaschutz.“

Mit dem 1. Platz hatten die Trebbiner Oberschüler selbst nicht gerechnet. „Unsere Konkurrenten waren alle Gymnasiasten, da hatten wir schon ein bisschen Bammel“, sagte Samira (13). „Als wir mitbekamen, dass wir unter die ersten Drei kommen, war die Freude groß.“ „Wir sind glücklich“, erklärte Susanne Diedrichkeit. „Für die Schüler ist es ein tolles Erfolgserlebnis. Sie mussten anschließend Interviews geben und erlebten ein wahres Blitzlichtgewitter.“ Weil sie am Wochenende auch noch Jugendweihe haben, sind sie völlig aus dem Häuschen.

Ideen werden berücksichtigt

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) ist stolz auf die Trebbiner Schüler. „Sie mussten sich gegen eine Riesen-Konkurrenz aus den Gymnasien durchsetzen“, sagte er. Einige ihrer Ideen für den Kita-Umbau seien durchaus realistisch und praktikabel, zum Beispiel Bewegungsmelder, um Strom zu sparen. „Aber auch andere Dinge. Wir werden ihre Vorschläge auf jeden Fall berücksichtigen“, versicherte Berger und hofft, dass das Klimabewusstsein der jungen Leute auch in der Zukunft Früchte tragen wird. Das Modell soll zunächst im Trebbiner Rathaus ausgestellt werden.

Von Elinor Wenke

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