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Zossen Stimmungsvoller Aula-Park-Abend
Lokales Teltow-Fläming Zossen Stimmungsvoller Aula-Park-Abend
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08:27 26.06.2017
Der Begründer des Festes, Bernd Heimberger, starb 2013 an einem Blutgerinnsel im Gehirn. Sein Projekt lebt weiter. Quelle: Andrea von Fournier
Blankenfelde

Den Abschluss des ersten Veranstaltungshalbjahres feiert der Blankenfelder Kulturverein traditionell mit Einwohnern und Gästen beim Aula-Park-Abend. Die 14. Auflage gab es am Samstag.

Erinnerung an den verstorbenen Begründer Bernd Heimberger

Wo einst der Begründer der Veranstaltungsreihe, Bernd Heimberger, durch seine fiktiven Figuren Frau Trichter und Herr Trödler scherzhaft eine Stimme zum politischen Blankenfelde gab, nächtliche Gitarrenklänge, Wein und vorsommerliche Wärme den Rahmen für Harmonie und nettes Beisammensein schufen, versammelte sich auch diesmal wieder eine große und unübersehbar älter werdende Gemeinde, um zu feiern.

Umfangreiche Vorbereitungen

Blankenfelder Trommler riefen sie herbei. Die Wärme fehlte ein wenig, doch sonst hatten die Veranstalter an nichts gespart. Die Vereinsvorsitzende Siegrid Sohr kann sich auf viele Mitstreiter von Verein und Kulturtour verlassen, die ehrenamtlich backen, braten und anrichten, die auf- und abbauen, Getränkekisten schleppen und den Park in den Zustand versetzen, in dem er den Anforderungen des Festes gewachsen und ausgesprochen schön anzusehen ist. Freia Moldenhauer sorgt sich hier seit Langem um Stauden und Gehölze. Gemeinsam mit Hannelore Pappschik übernahm sie nun die Getränkeausgabe. Das „Zimmertheater Steglitz“ in Gestalt von Allround-Künstler Günter Rüdiger und Pianist Herbert Götz holten Alt-Berliner Flair im Stil des Komponisten und Konzertkapellmeisters Paul Lincke in den Vorort-Park.

Viele Kunstschaffende präsentierten ihr Können

Unübersehbar und beliebte Tradition ist, dass Künstler ihre Staffeleien aufstellen und malen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, den Malerinnen Silvia Kley aus Dahlewitz, Dorothea E. Piper aus Ludwigsfelde, Annette Nagel aus Mahlow und anderen über die Schulter zu schauen und das Gespräch mit ihnen zu suchen. Die Objekte der Keramikerin Antje Hoppmann, die eine Arche Noah formte und allerlei kunstvolle Ziergegenstände mitgebracht hatte, konnten in einer stillen Nische am Ende des Parkweges bestaunt werden.

Kreisausstellung in der „Alten Aula“ fand viele Besucher

Viele Parkbesucher nutzten die Chance, einen Blick in die Kreisausstellung der Hobbykünstler in der „Alten Aula“ zu werfen oder das Museum im Souterrain zu besichtigen. Als Günter Rüdigers Programm mit „Vielen Dank für die Blumen“ und dem „Berliner Luft“-Medley endete, wurde das Buffet eröffnet. Bis in die Dunkelheit begleiteten danach Martin Naumann an der Gitarre und Helmut Uwer am Klavier als musikalisches Duo die Besucher mit Melodien verschiedener Genres. Hannelore Pappschik konnte ob des großen Zuspruchs und der guten Atmosphäre am Schluss des Park-Abends eine erfreuliche Bilanz ziehen.

Von Andrea von Fournier

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