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Zossen Noch mehr Rabatz um Hund und Katz
Lokales Teltow-Fläming Zossen Noch mehr Rabatz um Hund und Katz
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17:41 27.09.2018
Der Tierheim-Streit jammert einen Hund. Foto: Friso Gentsch/dpa
Zossen

 Der Tierheim-Streit war auch Thema in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. „Muss ich ein schwer verletztes Fundtier künftig nach Ludwigsfelde bringen?“ meldete sich Lutz Haenicke in der Bürgerfragestunde zu Wort. Wie berichtet, hat der Tierfreunde-Verein „Schützende Hand“ den mit der Stadt geschlossenen Vertrag zur Aufnahme von Fundtieren zum Jahresende gekündigt. Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) zufolge gebe es keine Lücke bei der Betreuung herrenloser Tiere. Ab Januar 2019 nehme der zweite Vertragspartner der Stadt – die Ludwigsfelder Tierpension Jagoschitz – alle Fundtiere auf. Deshalb sehe sie auch keinen Gesprächsbedarf mit dem Verein. Zuvor hatte die Vereinsvorsitzende Ursula Bauer Gesprächsbereitschaft signalisiert. Daran knüpfte Lutz Haenicke an. „Können Sie nicht noch mal miteinander reden?“ appellierte er an die Bürgermeisterin.

Leisten: „Situation neu beurteilen“

Ähnlich äußerte sich Edgar Leisten (AfD). Er habe wie alle Stadtverordneten ein Schreiben des Tierheim-Vereins bekommen. Leisten zufolge sei das Tierheim Zossen eine wichtige Institution, die man nach Möglichkeit unterstützen sollte. „Es kann doch nicht sein, dass ein Kanarienvogel, eine Schildkröte oder was auch immer gefunden wird künftig nach Ludwigsfelde gebracht werden muss“. Deshalb bitte er darum, die Situation noch einmal neu zu beurteilen.

Der Verein und nicht die Stadt habe den Vertrag gekündigt, so Michaela Schreiber. Im Tierheim sei man der Meinung, nicht weiter mit den geltenden Konditionen leben zu können. Eine wie vom Verein geforderte Betreuungspauschale in Höhe von 20 000 Euro ohne Nachweis der Verwendung komme nicht infrage. Die bisherige Kostenerstattung sei angemessen. „Darüber hinaus gehend gibt es keine Basis für Verhandlungen.“

Von Frank Pechhold

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