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Zossen Spende nach Schicksalsschlag
Lokales Teltow-Fläming Zossen Spende nach Schicksalsschlag
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05:13 28.08.2018
Regina Wach (r.) und Lothar Marx (2.v.r.) von der Volkssolidarität Blankenfelde übergeben 600 Euro an Stefanie und Sebastian Lohmann. Quelle: Christian Zielke
Dabendorf

Das Schicksal der Familie Lohmann aus Dabendorf, deren Haus im Mai zum großen Teil niederbrannte, hat viele Menschen bewegt. Auch die Blankenfelder Ortsgruppe der Volkssolidarität wollte Sebastian Lohmann, seiner Frau Stefanie und den drei Kindern helfen, die nach dem Feuer vor dem Nichts standen.

Am Montag überreichten Regina Wach, die Vorsitzende der Blankenfelder Volkssolidarität und ihr Stellvertreter Lothar Marx 600 Euro an die Familie. Das Geld stammt aus der jährlichen Listensammlung, bei der die Blankenfelder seit Jahren als erfolgreichster Ortsverband im Regionalverband der Volkssolidarität Spenden von Privatleuten und Unternehmen bekommt.

Weiteres Geld könnte dazu kommen

„Das Schicksal der Familie hat uns sehr bewegt, so dass wir entschieden haben zu helfen“, sagt Regina Wach. Im September könnten noch einmal 900 Euro dazukommen, wenn der Regionalverband zustimmt.

Sebastian Lohmann und seine Frau waren sichtlich gerührt über die Unterstützung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Familie nach dem schweren Schlag im Mai Hilfe bekommen hat. Nachbarn, Freunde und Firmen haben sich in den vergangenen Monaten am Wiederaufbau des Hauses beteiligt. Handwerker haben auf die Bezahlung ihrer Arbeitsleistung verzichtet und oft nach Feierabend Schutt beseitigt, den Dachstuhl aufgestellt und Ziegel verlegt.

Familie hatte überlegt wegzuziehen

„Die viele Unterstützung war für uns der Grund, hier zu bleiben und von vorne zu beginnen“, sagt Stefanie Lohmann. Unmittelbar nach dem Brand hat die Familie mit dem Gedanken gespielt, wegzuziehen und woanders ein neues Leben zu beginnen. Die Solidarität, die sie seit dem Feuer erfahren haben, hat sie umdenken lassen.

Kurz nach dem Feuer waren die Lohmanns in das erst vier Jahre alte Haus zurückgekehrt. Anbau und Obergeschoss waren völlig zerstört, der Rest durch Löschwasser und Brandgeruch stark in Mitleidenschaft gezogen. „Von den Möbeln war nichts zu retten“, sagt Stefanie Lohmann. Die Gerüche in der Kleidung seien auch nach mehrmaligem Waschen nicht verschwunden. Auch dabei kam Hilfe. „Wir haben teilweise nagelneue Kinderkleidung geschenkt bekommen“, sagt die Mutter.

Türen braucht das Haus

Dank finanzieller Hilfe der Eltern und viel Eigenleistung sieht das Haus äußerlich fast wieder aus, als wäre nichts passiert. Im Innern ist noch vieles zu tun. Eine Idee, was sie mit dem Geld von der Blankenfelder Volkssolidarität machen, hat die Familie schon. „Wir brauchen Türen“, sagt Sebastian Lohmann. Bislang reichte das Geld nur für die Kinderzimmer. Nun sind die restlichen Räume dran.

Von Christian Zielke

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