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Zossen Tanz bis in die Nacht beim Strandfest
Lokales Teltow-Fläming Zossen Tanz bis in die Nacht beim Strandfest
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00:20 15.08.2018
Michael Zastrow vom Taubenzüchterverein Wünsdorf ließ beim Strandfest Wünsdorf Tauben als Friedenssymbol aufsteigen. Quelle: Jutta Brekeller
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Wünsdorf

Der Ortsvorsteher ist zufrieden. Rolf Freiherr von Lützow schaut mit verschränkten Armen über das Festgelände am See. Auch in diesem Jahr ist das Wünsdorfer Strandfest gut besucht. Das Schwein am Spieß, das der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf kredenzt, ist schon nach wenigen Stunden aufgezehrt. Auch der selbstgebackene Kuchen hat großen Zuspruch. Ebenso die Kegelbahn, die die Dorfgemeinschaft Neuhof mit ihrem Vorsitzenden Axel Späthe an diesem Tag betreibt. Zugpferd ist Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B), die zum Wettkampf herausfordert.

Gute Stimmung, das Schwein am Spieß fand reißenden Absatz – das war das Strandfest in Wünsdorf

Der Aufwand für die Organisation hat sich offenbar gelohnt. Die Gäste sind gut gelaunt. Viele wollen bis zum Tanz am Abend bleiben. Und Bürgermeisterin Michaela Schreiber lobt die fleißigen Organisatoren in ihrer kleinen Ansprache. Dass sie später beim Kegelwettkampf nicht gewinnt, nimmt sie sportlich. „Heute bin ich echt schlecht“, gesteht sie lachend. Das Wünsdorfer Strandfest, das seine Wurzeln bereits in DDR-Zeiten hat, startet wie stets mit dem Flug von etwa 80 Tauben. „Das soll ein Symbol für den Frieden sein“, sagt der Ortsvorsteher. „Für ein friedliches Zusammenleben an diesem Ort.“ Michael Zastrow vom Taubenzüchterverein Wünsdorf hat die Brieftauben, die verschiedenen Züchtern aus Wünsdorf, Baruth und Paplitz gehören, in einem speziell ausgestatteten Transporthänger verwahrt. Noch vor ein paar Tagen wäre das nicht möglich gewesen. „Bei über 30 Grad hätten wir sie nicht fliegen lassen. Da gab es deutschlandweit ein Flugverbot für die Zuchttauben.“

Friedenstauben steigen in den Himmel

Aber am Sonnabend herrschen angenehme Temperaturen. Als Michael Zastrow die Klappen öffnet, steigen die gefiederten Friedensboten nach kurzem Zögern hinauf in den blauen Sommerhimmel, drehen noch ein paar Kreise und fliegen dann zu ihren Heimatschlägen zurück. Bis zu 650 Kilometer können sie zurücklegen mit bis zu beachtlichen 120 Kilometern in der Stunde.

Tanz bis zwei Uhr

Bei Gassenhauern, Schlagern der 50er und 60er Jahre und Dixieland machen es sich die Älteren indes gemütlich. Am Abend ist dann Partymusik mit DJ Jens angesagt. „Bis zwei Uhr wurde getanzt“, schwärmt Ortsvorsteher von Lützow am Sonntag. Auch nach dem Feuerwerk. Und die Spandauer Rittergilde lieferte dann noch eine kleine Extra-Feuershow.

Ortsvorsteher: Man muss den Leuten etwas bieten

„Man muss den Leuten schon was bieten“, sagt von Lützow. Wünsdorf wachse mit jeder Woche und so auch der Bedarf an Freizeitgestaltung. Nächstes Jahr am zweiten Augustwochenende gibt es wieder ein Strandfest, verspricht von Lützow.

Von Jutta Brekeller

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