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Zu Hause in der Kaserne

Jüterbog Zu Hause in der Kaserne

Die Awo stellt am Sonnabend ihre barrierefreie Wohnanlage in der Tauentzienstraße vor. Mit Führungen und geschichtlichen Hintergrundinformationen durch die sanierte Kaserne können Interessierte sich die Räumlichkeiten schon einmal genauer ansehen.

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Erika Hoßbach und Markus Hennen genießen den Ausblick von einer der beiden Dachterrassen der Wohnanlage.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. Erika Hoßbach und Markus Hennen stehen auf einer der beiden Dachterrassen der neuen Wohnanlage in Jüterbog II. Schon bald sollen hier auch Bewohner bei Kaffee und Kuchen den Ausblick genießen.

Zielgruppe für die Wohnungen sind nicht nur Senioren

Denn die denkmalgerechte Sanierung einer lange leer stehenden Kaserne in der Tauentzienstraße befindet sich im Endspurt. Ab September soll die Einrichtung Senioren mit 60 behindertengerechten Wohnungen ein neues Zuhause bieten. „Auch Jüngere können anfragen“, sagt Hoßbach.

Beim Tag der offenen Tür am kommenden Sonnabend von 10 bis 13 Uhr möchte die künftige Leiterin das Konzept „Betreutes Wohnen“ der Arbeiterwohlfahrt Potsdam (Awo) vorstellen und Interessenten die Räumlichkeiten zeigen.

Führung mit einer Reise durch die Geschichte

Markus Hennen wird begleitend dazu Hintergründe zu der Militärgeschichte Jüterbogs und der ehemaligen Kaserne erläutern. Im Eingangsbereich deutet sich die Historie des Gebäudes an.

An der Decke befindet sich der schwarze Adlerorden, den die preußischen Gardeeinheiten als Abzeichen trugen.

Modern ausgestattet und verschiedene Größenvarianten

Um den Gästen ein paar schöne Einblicke zu ermöglichen, arbeiten die Handwerker in der ehemaligen Kaserne derzeit noch unter Hochdruck.

Wohnungen mit einer Fläche von 37 bis 88 Quadratmetern können gemietet werden – modern ausgestattet mit Fußbodenheizung, ebenerdiger Dusche und Einbauküche sowie einem Notruftelefon.

Die gute Anbindung sorgt für Mobilität

Kritischen Stimmen, die behaupten, das Objekt wäre zu weit ab vom Schuss, entgegnet Erika Hoßbach: „Es wird hier zweimal die Woche einen Shuttle zum Markt geben. Außerdem haben wir direkt eine Bushaltestelle hier, die stündlich bedient wird.

Es wird auch einen Fahrradkeller geben mit Aufladestation für Elektrofahrräder.“ Für ausflugsfreudige Bewohner gebe es außerdem den Anschluss nach Berlin und Potsdam am Bahnhof direkt um die Ecke.

Wohnungsanfragen häufen sich

Mit einer integrierten Sozialstation, einem Kiosk und weiteren Angeboten soll es aber auch weniger mobilen Bewohnern möglich sein, ein ganz normales Leben trotz Einschränkungen zu führen.

„Das Interesse ist jetzt schon sehr groß“, berichtet Erika Hoßbach.

Von Isabelle Richter

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