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Teltow-Fläming Zu viele Abc-Schützen in Nuthe-Urstromtal
Lokales Teltow-Fläming Zu viele Abc-Schützen in Nuthe-Urstromtal
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00:16 15.02.2014
Ruhlsdorf

Im August dieses Jahres werden voraussichtlich 58 Kinder eingeschult. Die Grundschule „Am Pekenberg“ in Zülichendorf wird voraussichtlich 28 Kinder aufnehmen. Dazu zählen drei sogenannte Rücksteller, die voriges Jahr noch nicht die Kita verlassen haben, und ein Kind, das vorzeitig eingeschult wird. Für die Grundschule in Stülpe gibt es mindestens 30 Kinder, die im August eingeschult werden könnten. Auch dort sind sechs sogenannte Rücksteller einbezogen. Diese Zahlen stellte Bürgermeisterin Monika Nestler am Dienstagabend im Bildungsausschuss vor.

Hintergrund

In Stülpe gab es noch kein Jahr mit zwei ersten Klassen, seit die Grundschulen Woltersdorf und Stülpe im Jahr 2001 an dem Standort zusammengelegt wurden.
140 Schüler werden derzeit in Stülpe von der 1. bis zur 6.Klasse von insgesamt sieben Lehrern unterrichtet. Rechnerisch bedeutet das, dass ab dem kommenden Schuljahr kein Lehrer ausfallen dürfte, da es keinen Ersatz gibt.
124 Schüler besuchen die Halbtagsgrundschule „Am Pekenberg“ in Zülichendorf. Dort unterrichten acht Lehrer.
Seit mehr als zehn Jahren gibt es in Zülichendorf keine zweite Eingangsklasse. Alle Jahrgänge sind einzügig.

Bisher wurde vom Staatlichen Schulamt in Wünsdorf für das Schuljahr 2014/2015 zwei Eingangsklassen für die Schulen im Zuständigkeitsbereich Nuthe-Urstromtal genehmigt. Nestler geht aber davon aus, dass die Schülerzahlen noch steigen. Sie stellte deshalb den Antrag, für die Grundschule in Stülpe zwei erste Klassen eröffnen zu dürfen. Laut Schulamt ist ein geordneter Schulbetrieb mit durchschnittlich 23 Schülern gesichert.

„Wir haben jetzt 28 Schüler in der 1. Klasse, das ist die absolute Grenze“, sagte Birgit Hochmuth, Schulleiterin der Stülper Grundschule. Ihre Vorzugsvariante wären 18 Schüler in einer Klasse, um besser auf jeden Schüler eingehen zu können. Sie hofft, dass die bisherigen Anmeldungen konstant bleiben, sodass zwei erste Klassen möglich wären.

Die Hoffnung, dass sie Schüler nach Zülichendorf abgeben könnte, erfüllt sich nicht. Die Schulleiter der Pekenberg-Schule stellten im Ausschuss gleich klar, dass sie mit 28 Schülern ebenfalls an der Kapazitätsgrenze angelangt sind und kein weiteres Kind aufnehmen können.

Die genauen Zahlen liegen erst in einigen Wochen vor. Dafür müssen noch die Einschulungsuntersuchungen abgewartet werden, bei denen die Vorschul-Kinder aus den Kitas geprüft werden. Zudem ändern sich die Einschülerzahlen erfahrungsgemäß noch im Laufe des Jahres auf Grund von Zu- und Wegzügen sowie weiteren Rückstellungen von Kindern für das Schuljahr 2014/15. Auch Einschulungen außerhalb der Gemeinde sind noch möglich.

Darüber hinaus hat Bürgermeisterin Nestler dem Schulamt mitgeteilt, dass die Flex-Klassen abgeschafft werden, in denen Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet werden. „Wir haben dafür nicht ausreichend Lehrer. Uns fehlen eh an beiden Grundschule Lehrer, das habe ich dem Schulamt gegenüber kritisch angemerkt. Bisher habe ich allerdings keine Antwort erhalten“, sagte sie.

Von Margrit Hahn

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