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Zukunftsmesse in Ludwigsfelde

Berufs-Orientierung für Schüler Zukunftsmesse in Ludwigsfelde

Wenn das Abi ansteht, stellen sich für die Schüler viele Fragen: Sollen sie studieren? Sollen sie eine Ausbildung machen? Oder wäre ein duales Studium womöglich der goldene Mittelweg? Bei der Zukunftsmesse am Ludwigsfelder Curie-Gymnasium sollte den Schülern zumindest etwas Hilfestellung bei der Berufswahl gegeben werden.

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Sebastian Zarnack (l.) und Moritz Liebheit wissen noch nicht recht, was sie nach dem Abi machen.

Quelle: Gudrun Orth

Ludwigsfelde. Für Jugendliche tun sich gegen Ende der Schulzeit viele Fragen zur beruflichen Zukunft auf. Lieber eine Ausbildung oder ein Studium? Vielleicht sogar einen dualen Studiengang der Praxis und Theorie verbindet?

Die Zukunftsmesse, die am Sonnabend in der Turnhalle des Ludwigsfelder Marie-Curie-Gymnasium stattfand, hatte zum Ziel, künftige Schulabgänger über Berufsbilder zu informieren und die Beantwortung dieser Fragen zumindest zu erleichtern. Die Veranstaltung ging bereits in die neunte Runde. Traditionell wird sie von ehemaligen Schülern der Schule organisiert und hatte auch diesmal ordentlich Zulauf.

Der Schüler Julian Pusch etwa fragte am Mercedes-Stand nach einer Perspektive beim Autobauer und bekam gleich einen Vortrag von Lehrling Ewald Melcher. Der hatte 2012 sein Abitur auf dem Curie-Gymnasium absolviert. In einem Monat wird er seine Abschlussprüfung als Industriemechaniker bei Mercedes ablegen. Nach der Ausbildung wird er von Mercedes übernommen. Julian Pusch nimmt sich auch eine Broschüre über Industriekaufleute mit und erkundigt sich, wie die Einstellungstest laufen. Es gebe drei Tests und ein Gespräch, erzählt Ewald Melcher. Er hat auch einen Tipp: Es komme nicht so sehr auf die Noten an, sondern mehr auf das Bild, das man von sich vermittelt. Julian Pusch hat aber noch Zeit bis zur Entscheidung. Die Abi­prüfungen stehen bei ihm erst im nächsten Jahr an.

Anders bei Sebastian Zarnack, der schon kurz vor den Prüfungen steht. Er hat konkrete Vorstellungen zu seinem beruflichen Werdegang. Am liebsten würde er Elek­troingenieur werden. Auch für Medizintechnik interessiert er sich. Darüber informiert Sônia Meyer. Sie ist im vierten Semester und führt ein Video vom noch schlagenden Herz eines frisch geschlachteten Schafs vor. Das sieht gruselig aus, ist aber ein Projekt, das Qualen von lebenden Tieren abwenden soll. „Wir erproben, wie man das Herz nach dem Schlachten möglichst lange weiter schlagen lassen kann“, erklärt sie. So könne man eventuell Herzinfarkte simulieren und Herzschrittmacher testen, und müsse keine lebenden Versuchstiere nutzen.

Am nächsten Stand erkundigt sich Sebastian Zarnack über Informatik und gerät dabei an Christian Schlesing. Der versucht ihn für die Arbeit mit Computern und Softwareprogrammierung zu begeistern und erklärt die Vorzüge eines dualen Studiums: Es gibt schon während der Ausbildung Geld, und man hat gute Übernahme-Chancen. Im Gegensatz zu den Unis seien die Kurse auch weniger überfüllt.

Sebastian Zarnack hat sich am Ende des Tages noch nicht entschieden, aber er ist einen Schritt weiter. Besonders gut an der Berufsmesse findet er, dass ehemalige Schüler sie organisiert haben. „Dank der Azubis und Studenten bekommt man detaillierte Einblicke ins Fach“, findet er.

Von Krischan Orth

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