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Zusätzliche Flüchtlinge

Großbeeren beklagt mangelnde Information Zusätzliche Flüchtlinge

In Großbeeren ist man wegen der Nicht-Information über neue Flüchtlinge sauer. Dass mehr kommen, war erwartet worden. Aber dass freitags Menschen ohne alles kommen und die Gemeinde nicht mehr reagieren konnte, sei unnötig. Nun soll der Vertrag zwischen Kreis und Gemeinde geändert werden und absegnen, was längst Realität ist.

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Bauarbeiten am Flüchtlingsheim Großbeeren.

Quelle: Abromeit

Großbeeren . Zähneknirschend empfiehlt der Hauptausschuss von Großbeeren dem Gemeinderat eine Vertragsänderung, die längst umgesetzt wird: Im Übergangswohnheim am Thomas-Echtermeyer-Weg sollen 102 statt der bisherigen 62 Asylbewerber untergebracht werden.

Dass viel mehr Flüchtlinge als erwartet kommen, weiß man auch in Großbeeren. Ebenso, dass alle Beteiligten fast überfordert sind. Sauer ist man in der Gemeinde jedoch, dass es vorab „keinerlei Information“ gab, wie Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) erklärte. Man habe erst davon erfahren, als dort Bauarbeiten begannen. Dabei stehe in dem Vertrag, dass bei Änderungen der jeweils andere Partner „sofort“ zu informieren ist. In Großbeeren kamen jüngst an einem Freitag neue Asylbewerber an. „Ohne einen Cent in der Tasche und ohne was zu essen – wie soll eine Gemeinde da vor dem Wochenende noch reagieren können?“, fragte Petra Brückner (SPD), das sei menschenunwürdig. Mit einer Information hätte man die Ankunft vorbereiten können. In Großbeeren gibt es einen runden Tisch und neuerdings auch einen Verein zur Flüchtlingshilfe. Auch dort war man auf diese Ankunft nicht vorbereitet.

Der Gemeinderat soll jetzt eine Änderung des Vertrages zwischen dem Kreis und Großbeeren befürworten, die längst Realität ist. „Mit der neuen Zahl an Bewohnern haben wir einen rechtsfreien Status und können gar nicht mehr dagegen stimmen, zumal schon gebaut wird“, erklärte CDU-Mann Dirk Steinhausen. Angesichts dieser Situation stimmte die Mehrheit des Hauptausschusses dafür.

Von Jutta Abromeit

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