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Teltow-Fläming Zusammenarbeit vereinbart
Lokales Teltow-Fläming Zusammenarbeit vereinbart
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00:33 10.10.2015
Die Grundschule in Werbig. Quelle: Martina Burghardt
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Werbig

Am Montag wurde in der Grundschule Werbig eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit von Grundschule und Hort sowie deren Träger, der Gemeinde Niederer Fläming, hat nun eine vertragliche Basis.

Die gemeinsame pädagogische Arbeit, die lückenlose und sinnvolle Betreuung der Kinder und die dafür notwendige gegenseitige Unterstützung bilden den Kern des Vertrages. Sowohl Donata Tobinski, Leiterin des Hauptamtes der Gemeindeverwaltung Niederer Fläming, als auch Schulleiterin Christiane Faehse und Hortleiterin Marita Schwalm haben darauf geachtet, dass die sechs Qualitätsmerkmale des Brandenburger „Gemeinsamen Orientierungsrahmens für die Bildung in Kindertagesbetreuung und Grundschule“ (Gorbiks) berücksichtigt werden.

Beim Unterzeichnen der Vereinbarung. Quelle: Martina Burghardt

Dabei können sie nicht nur auf die gesetzlichen Regelungen, sondern auch auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie bei den laufenden Kita-Schul-Projekten gemacht haben. Seit neun Jahren sitzen die zukünftigen Abc-Schützen bereits ein halbes Jahr vor der Einschulung einmal pro Woche im Klassenzimmer, lernen so die Schule, die Lehrer und das Umfeld kennen. Seit fünf Jahren ist diese Zusammenarbeit vertraglich geregelt und wurde nun aktualisiert. Darüber hinaus arbeitet die Grundschule eng mit der Fahrbibliothek, einer Agrargenossenschaft und den weiterführenden Schulen der Region zusammen.

Von solchen Kooperationsvereinbarungen wie in Werbig soll es künftig im Landkreis Teltow-Fläming noch viel mehr geben. Auf den Musterentwurf wollte man in Werbig jedoch nicht warten. „Wir haben die Wünsche, Aufgaben und Hinweise zusammengefasst und die Abläufe besprochen“, sagt Donata Tobinski. „Das heißt aber nicht, dass alles für immer und ewig festgeschrieben sein soll.“ Vorgesehen ist, die Vereinbarung jährlich zu aktualisieren. Die Hauptamtsleiterin betont in dem Zusammenhang, wie wichtig die Kommunikation untereinander ist.

Hintergrund

114 Kinder werden in der Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule Werbig von neun Lehrern unterrichtet.


In der Kita Lichterfelde und im Hort werden 64 Kindergarten- und 43 Schulkinder von insgesamt 12 Mitarbeitern betreut.

Der „Gemeinsame Orientierungsrahmen für die Bildung in Kindertagesbetreuung und Grundschule“ verbindet die pädagogische Arbeit in beiden Bereichen und dient der Verständigung über Bildungsziele.

Mit der schriftlichen Vereinbarung haben auch jene Kollegen, die neu in der Schule oder im Hort arbeiten, mehr Klarheit. Ebenso die Eltern, denn die Aufgaben der Lehrer, Erzieher und Kinder während der Betreuungszeit sind nun schwarz auf weiß nachzulesen. „Wir verstehen unsere Kooperation als Weg zum Ziel“, lautet der Schlusssatz der Vereinbarung. Das Kollegium der Grundschule und das pädagogische Personal des Hortes wollen als Team den Kindern „die Freude am Lernen erhalten“.

Von Martina Burghardt

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