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Zusammenhalt bleibt wichtiges Thema

Werbig Zusammenhalt bleibt wichtiges Thema

Die Aufgaben der Kommune Niederer Fläming sind auch nach dem Beitritt zum Amt Dahme nicht weniger geworden, sondern um das Bemühen um gute Nachbarschaft gewachsen. Das Gemeindefest zum 20-jährigen Bestehen könnte den Prozess beschleunigen.

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Solch ein Interesse, wie bei der Ideenschmiede im vergangenen Jahr, wünschen sich die Gemeindevertreter auch weiterhin.

Quelle: Uwe Klemens

Werbig. „Ich denke, wir werden in diesem Jahr viele Aufgaben zu bewältigen haben und müssen es schaffen, dass wir das Schiff am Schwimmen halten“, eröffnete Schlenzers Ortsvorsteher Reinhard Siebert am Donnerstag die erste Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses (GEA) der Gemeinde Niederer Fläming. Nach dem Weggang von Bürgermeister David Kaluza führt Siebert als amtierender Bürgermeister nun die Gemeinde bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters. Den GEA auch nach dem Beitritt der Kommune zum Amt Dahme als wichtigstes Arbeitsinstrument zu erhalten, ist das erklärte Ziel.

Blick nach vorn und zurück

„Probleme, die wir nicht auf die lange Bank schieben können, haben wir eine ganze Reihe“, stellte Ausschussvorsitzender Uwe Gottwald fest. „Aber alleine sind wir nichts und lösen lassen sich die Aufgaben nur, wenn alle, vom Ortsvorsteher bis zum Einwohner, mitziehen“, fügte er hinzu. Vor allem die Organisation eines großen Festes zum 20-jährigen Bestehen der Kommune hatte Gottwald dabei im Blick. Denn auch nach der nun vollzogenen Auflösung einer eigenen Verwaltung halten die Gemeindevertreter am Zusammenhalt aller 23 Ortsteile fest. Das Gemeindefest, das am 9. Juni auf dem Gelände des Werbiger Campus der Generationen stattfinden soll, soll das Zusammenwachsen der Dörfer und das in zwei Jahrzehnten Erreichte dokumentieren und würdigen.

Die Erarbeitung einer Gemeinde-Chronik gehört deshalb zu den ersten Aufgaben, bei denen Gottwald auf Mithilfe aus den Dörfern in Form von Fotos und Erinnerungen hofft. Für das Festprogramm sind Trachtenaufführungen, Schülertheater und musikalische Unterhaltung angedacht. Zudem, so die Idee, könnten Vereine und regionale Unternehmen die Möglichkeit bekommen, sich während der Veranstaltung zu präsentieren.

Zuschuss für das Zusammenwachsen

Ungeklärt ist derzeit noch die Frage der Finanzierung. Vielleicht, so Hohenseefelds Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski, könne man den Kreis der Teilnehmer auf das gesamte Dahmer Amtsgebiet ausdehnen, was dem gegenseitigen Kennenlernen und Zusammenwachsen dienen würde und möglicherweise vom Amt gefördert werden würde. Kurz vor dem Jahresende hatte das Amt vom Land eine halbe Million Euro für den freiwilligen Zusammenschluss erhalten.

Das eigene Selbstbewusstsein als weiterhin selbstständige Kommune dokumentieren soll möglichst bald ein eigenes Logo. Angedacht ist, dass Einwohner und Schüler der Werbiger Grundschule im Rahmen eines Kreativwettbewerbes Entwürfe einreichen können. Bereits die Einladungen zum Gemeindefest könnte das Logo schmücken.

Die Erstellung einer Prioritätenliste notwendiger Reparaturen sieht der GEA als weitere, vorrangige Aufgabe. Auch hier ist man auf die Zuarbeit von den Ortsvorstehern und Hinweise von Einwohnern angewiesen.

Von Uwe Klemens

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