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Zuschlag für neuen Schul-Caterer

Jüterbog Zuschlag für neuen Schul-Caterer

Vier Kitas und drei Grundschulen in Jüterbog werden ab Oktober vom Trebbiner Caterer „Willert Dienstleistungsgesellschaft“ versorgt. Der Marktführer und bisherige Anbieter Sodexo ist in der Ausschreibung der Stadt trotz des günstigeren Preises in der Gesamtwertung nach einem Probeessen unterlegen.

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In Jüterbog bekommen Grundschüler ihr Essen künftig aus Trebbin.

Quelle: dpa

Jüterbog. Ab Oktober ist ein neuer Essensversorger für die städtischen Kitas und Grundschulen in Jüterbog verantwortlich. Der Hauptausschuss hat in nichtöffentlicher Sitzung einem Zwei-Jahres-Vertrag mit der Willert Dienstleistungsgesellschaft aus Trebbin grünes Licht gegeben, wie Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) auf Anfrage mitteilte.

Die Firma hat sich gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Die Schulküche Werbig GmbH und der Qualizifierungsverein Niederer Fläming waren aus formalen Gründen aus dem Verfahren ausgeschieden. Im Rennen war neben der Firma Willert nach eigenen Angaben noch der Marktführer Sodexo, der bislang in Jüterbog mit dem Essen aus einer Großküche in Luckenwalde zum Zuge gekommen war. Der Vertrag zwischen Stadt und Sodexo war vor allem auf Wunsch von Eltern gekündigt worden. Die Linden-, Wiesen- und Geschwister-Scholl-Grundschule sowie die Kitas „Spiel Mit“, „Struppi“, „Zinnaer Tor“ und „Pittiplatsch“ erhalten ihr Essen künftig aus Trebbin.

Mit dem neuen Bieter kommen laut Raue Mehrkosten von 60 000 Euro pro Jahr auf die Stadt zu. „Die Eltern haben zu Recht den Anspruch, dass wir hochwertiges Essen anbieten, aber auch das bisherige Essen war für seinen Preis nicht das schlechteste“, sagte Raue. Bei dem Bieterverfahren erfolgte eine erste Wertung nach Preis und Warmhaltezeit. In einer zweiten Runde wurde bei einem Probeessen die Qualität bewertet, die dann mit 70 Prozent in das Endergebnis einfloss. Das Essen von Willert hat demnach vor allem bei den Warmhaltezeiten und der Qualität gepunktet.

„Wir sind sehr glücklich über diesen Zuschlag, weil er eine erhebliche Erhöhung unserer Auslastung bedeutet und die Arbeitsplätze an unserem Hauptsitz sichert. Außerdem sind wir froh, wenn wir regional anbieten können“, sagt Geschäftsführer Jens Willert zu dem neuen Auftrag. Etwa 4000 Portionen pro Tag werden in der Trebbiner Großküche bislang zubereitet. Nun kommen etwa 750 Portionen hinzu. Willert beliefert bisher unter anderem in Schulen und Kitas in Großbeeren, Trebbin, Teupitz und Potsdam.

Etwa 70 Mitarbeiter hat Willert in Trebbin beschäftigt – allerdings nicht nur im Bereich Catering, sondern auch in Dienstleistungsbereichen wie Reinigung, Winterdienst und Hausmeisterservice. Das deutschlandweit tätige Unternehmen wurde 1993 gegründet und ist seit 1995 als Versorger tätig. An seinen Filial-Standorten in Cottbus und Hamburg sind insgesamt 500 Menschen beschäftigt. In Trebbin betreibt Willert auch das Restaurant „Clauert-Stuben“.

Von Peter Degener

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