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Zuzugsort kann mit leichtem Puffer wirtschaften

Großbeeren Zuzugsort kann mit leichtem Puffer wirtschaften

Die Gemeinde Großbeeren kann in diesem Jahr etwas entspannter als bisher wirtschaften. Der Gemeinderat beschloss einen Rekord-Etat mit leichtem Überschuss.

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Rathaus Großbeeren

Quelle: Jutta Abromeit

Großbeeren. Schon jetzt ist klar, dass Großbeeren in diesem Jahr entspannter mit seinem Gemeindegeld arbeiten kann als in zurückliegenden Jahren. Das liegt auch an der zu Wochenbeginn verkündeten Senkung der Kreisumlage um einen Prozentpunkt. Für Großbeeren macht das 120 000 Euro aus, mit dadurch günstigeren Orientierungswerten sogar noch etwas mehr, wie Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) der Gemeindevertretung am Donnerstag erklärte. Außerdem gibt es mit günstigeren Positionen als erwartet aus 2016 ein Polster von rund einer halben Million Euro.

Viele Sonderausgaben absehrbar

Kämmerer Uwe Fischer bat dennoch, nicht gleich alte Wunschlisten aufleben zu lassen und sich den Puffer zu bewahren. Mit dem Bebauungsplan Gutshof, avisierten Siegesfest-Ausgaben und Stellenplan-Änderungen seien Sonderausgaben ohnehin schon absehbar, so der stellvertretende Bürgermeister. Mit 16,1 Millionen Euro Erträgen und 15,8 Millionen Euro Aufwendungen im Ergebnishaushalt sowie 30,6 Millionen Euro Einzahlungen und 32,1 Millionen Euro Auszahlungen im Finanzhaushalt beschloss die Gemeindevertretung einen Rekord-Etat für den Ort einstimmig.

FDP-Vorschlag abgelehnt

Keine Zustimmung fand der FDP-Vorschlag, einen Teil des Geldes für die Planung und Sanierung des Rentnertreffs zu sperren bis klar ist, was alles zusammen kostet. Dass kein Schindluder mit dem Geld getrieben werde, sei jetzt schon gesichert, so Ahlgrimm. Dieses Gebäude würde von so vielen Vereinen gebraucht, dass es vorbehaltlos saniert werden müsse.

Barthel fordert Prioritätenliste

Der Finanzausschussvorsitzende Helmut Barthel (SPD) hält den Haushalt für ambitioniert, bittet jedoch zeitnah um eine Prioritätenliste. Den Gemeindevertretungsvorsitzenden Michael Richter (CDU) störten 10 000 Euro für Spielgeräte im Ortsteil Diedersdorf, obwohl es dort einen wenig genutzten Spielplatz gebe. Er wollte einen Sparvermerk und die Einbeziehung des Ortsbeirats, wenn ein Trampolin gekauft werden solle. Sowohl Teja Grzeskowiak (FDP) als auch Petra Brückner (SPD) trauten der Verwaltung zu, die richtigen Spielgeräte zu finden. Ahlgrimm bot an, der Hauptausschuss entscheide nach Beratung mit den Ortsbeiräten Details, dem wurde zugestimmt.

Von Jutta Abromeit

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