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Zuzugsort wappnet sich für Pendlerströme

Großbeeren Zuzugsort wappnet sich für Pendlerströme

Wenn ständig mehr Autos die Straßen in und um den rasant wachsenden Ort Großbeeren und im GVZ nutzen, wie sollen Einheimische, Neubürger und Pendler dann künftig auf Straßen, ohne Radwege oder bei fehlenden Umsteigemöglichkeiten zwischen Bus und Bahn klarkommen? Um das herauszufinden, ließ sich die Gemeinde ein Verkehrsentwicklungskonzept vorlegen.

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Auch am Bahnhof Großbeeren muss sich wegen der Pendlerströme einiges ändern.

Quelle: Foto: Abromeit

Großbeeren. Welche Verkehrsprobleme muss der Zuzugsort Großbeeren in den kommenden Jahren lösen, was muss an gegenwärtigen Zuständen geändert werden, damit der Verkehr angesichts rasant wachsender Pendlerströme auch zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends nicht zum Erliegen kommt? Um solche Fragen für die Bereiche fließender und ruhender Verkehr auf der Straße, für den öffentlichen Personennahverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger beantworten zu können, hatte die Gemeinde ein Verkehrsentwicklungskonzept in Auftrag gegeben.

Am Montagabend stellte Diplomingenieurin Lisa Trosse vom Berliner Büro Hoffmann-Leichter den Mitgliedern des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Bauen, Wohnen und Flughafen den allerersten Entwurf eines solchen Konzeptes vor. Nach den Worten des Ausschussvorsitzenden Michael Richter (CDU) habe man nun eine Arbeitsgrundlage.

Auf manchen Straßen bis 28 100 Fahrzeuge in 24 Stunden

Das Büro untersuchte gegenwärtige Verkehrsströme sowohl innerorts als auch im Güterverkehrszentrum (GVZ). Dabei habe die Analyse vier Schwerpunkte im GVZ ergeben; so gibt es im Nordbereich der B 101 Abschnitte, die in 24 Stunden von bis zu 28 100 Fahrzeugen passiert werden, davon ist bis zu ein Drittel Schwerlastverkehr. Niemanden verwunderte, dass die Osdorfer Straße, eine Parallelverbindung zwischen dem Ortsteil Heinersdorf und Berlin, zu den am dringendsten zu sanierenden Straßen gehört. Dabei empfehlen die Verkehrsplaner den Ausbau dieser Trasse mit begleitendem Fuß- und Radweg.

Um den Verkehr im Ort zu beruhigen, wird Tempo 30 nicht nur vor der Schule empfohlen, sondern auf dem gesamten Hauptstraßennetz im Ort. In Wohngebieten wie vor der Kita in der Ulmenstraße könnten Pflanzkübel dazu beitragen. Außerdem geht es um Parkplätze, besseres Umsteigen im Nahverkehr, um Lücken im Radwegenetz und sichere Schulwege.

Von Jutta Abromeit

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