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Teltow-Fläming Zwangs-Warten bei Minusgraden
Lokales Teltow-Fläming Zwangs-Warten bei Minusgraden
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13:09 17.06.2013
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LUCKENWALDE

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Das führte in dieser Woche offenbar zu einem kritischen Vorfall. Etwa 30 Fahrgäste seien am Montag aufgrund einer Fehlinformation am falschen Bahnhof ausgestiegen, berichtet MAZ-Leserin Ines Neumann aus Luckenwalde, eine der Betroffenen. Es war der RE 4 der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) nach Jüterbog, der um 17.14 Uhr in Berlin-Südkreuz abfuhr. „Der Waggon war mal wieder überfüllt“, berichtet Ines Neumann. Ein Fahrgast habe sich beim Personal erkundigt, ob der Zug auch in Luckenwalde halten würde – das macht diese Linie nur zu bestimmten Zeiten –, und erhielt offenbar die Auskunft, in Ludwigsfelde wäre Endstation. „Das ging dann rum in der Masse“, berichtet Ines Neumann, „und wir sind ausgestiegen.“

Danach war sie doppelt ärgerlich. Erstens fuhr der Zug dann doch weiter. Zweitens konnte sie nicht in den RE 5 einsteigen, der normalerweise später fuhr, weil der RE 4 Verspätung hatte. „Somit waren wir bei minus sieben Grad gezwungen, über eine Stunde auf den nächst- möglichen Zug zu warten“, sagt die Luckenwalderin, die ihren Ärger sowohl der MAZ mitteilte als auch dem Kontaktformular auf der Odeg-Internetseite.

„Ich habe daraufhin die beteiligten Mitarbeiter ins Gebet genommen“, bestätigt Arnulf Schuchmann, Vorstandssprecher der Odeg, den Hinweis von Ines Neumann. „Aber alle vier haben mir einhellig gesagt, dass sie von diesem Vorfall nichts wissen und dass niemand eine solche falsche Information an die Fahrgäste gegeben hat.“ Außer der sechsminütigen Verspätung habe es „überhaupt keine Besonderheiten“ bei dieser Zugfahrt gegeben. „Und wenn 30 Fahrgäste auf einmal in Ludwigsfelde aussteigen, würde das Personal sie sicher bemerken“, sagt Schuchmann, „daher kann ich die Vorwürfe nicht nachvollziehen.“

Leider hat Ines Neumann sich nicht mit anderen betroffenen Fahrgästen abgesprochen, die ihren Vorwurf bestätigen könnten. Trotzdem ist sie von der Odeg enttäuscht. „Ich fahr jetzt lieber immer mit dem RE 5 von der Deutschen Bahn. Da kennen sich die Mitarbeiter mit den Haltestellen aus.“ (Von Alexander Engels)

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