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Zwei Drittel der Strecke sind geschafft

Rohrbeck Zwei Drittel der Strecke sind geschafft

Die Ortsdurchfahrt von Rohrbeck ist seit einem Jahr für die grundhafte Erneuerung gesperrt, doch wegen schwerer Niederschläge kam man nicht so zügig voran wie ursprünglich geplant. Statt freier Fahrt ab Oktober ist bis Jahresende Geduld gefragt. 2018 geht es dann mit Gehwegen im nördlichen Teil des Ortes weiter.

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Zur Bauberatung in Rohrbeck trafen sich Jana Schuhmacher vom WAZ, Claudia Neumann von der Gemeinde, Angela Andert vom Ingenieurbüro und Polier Bernd Kanter vom Unternehmen Eurovia (v. l.).

Quelle: foto: Peter Degener

Rohrbeck. Seit anderthalb Jahren leben die Rohrbecker mit Straßenbauarbeiten im Ort. Zuerst wurde Anfang 2016 die Verbindungsstraße L81 nach Dennewitz inklusive der Bahnbrücke erneuert. Seit letztem August wird die Jüterboger Straße im Ort nach Oehna grundhaft ausgebaut.

Rund 635 Meter lang zieht sich die Straße nach Süden. Wo sich bislang Großpflaster mit einer darüber liegenden Asphaltdecke befand, soll künftig eine Straße in reiner Asphalt-Bauweise durch Rohrbeck führen.

Verzögerungen durch die vielen Niederschläge

Gut zwei Drittel der Arbeiten seien geschafft, sagt Claudia Neumann, die Bauamtsleiterin von Niedergörsdorf. Bis zur Nuthebrücke hin ist tatsächlich bereits alles befahrbar. Parallel zur Straßenerneuerung, die vom Unternehmen Eurovia ausgeführt wird, baut auch der Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog-Fläming die Regenentwässerung, sowie die Trink- und Schmutzwasserleitung in Teilen neu.

„Wir hatten Erschwernisse durch die starken Niederschläge in der letzten Zeit und mussten die Baugrube mehrfach trockenlegen“, sagt Bernd Kanter, der als Polier von Eurovia auf der Baustelle arbeitet. Das habe natürlich zu Verzögerungen geführt. Das Ziel: „Bis Weihnachten soll die Straße fertiggestellt sein“, sagt Claudia Neumann. Ursprünglich war von einer Freigabe im Oktober die Rede.

Feuerwehr fährt über provisorische Zufahrt zu Einsätzen

Solange gibt es vor allem Einschränkungen für die Bewohner im südlichen Teil der Straße und die Freiwillige Feuerwehr, die derzeit über eine provisorische Teerdecke den Weg nach Norden antreten muss. „Sie wäre in der Hauptstraße ohne die provisorische Zufahrt gefangen“, erklärt Neumann.

Archäologische Funde habe es bislang nicht gegeben. Auch die Kosten seien trotz des Mehraufwands und die Verzögerungen durch die Niederschläge noch immer im Plan, versichert Neumann auf Nachfrage. Versorgungsunternehmen seien nur punktuell zu den Bauarbeiten hinzugekommen, wenn Kabel im Weg für die neuen Wasserleitungen lagen.

Im September kommt die Asphaltdecke

„Wir müssen jetzt die Borde setzen“, kündigt Polier Kanter die nächsten Schritte an, denn Ende September kommen die „Asphalttruppen“ um die Schwarzdecke aufzutragen. Je nach Witterung können dann zumindest Feuerwehr und Anlieger schon vor Jahresende wieder durchfahren, während die Nebenanlagen fertiggestellt werden.

Die Rohrbecker erwartet trotzdem ein drittes Baustellenjahr, denn auch 2018 geht es noch einmal weiter – allerdings ohne umfassende Sperrungen für den Autoverkehr. Denn auch von der Kreuzung des Abzweigs nach Dennewitz bis zum Ortsausgang nach Jüterbog sollen endlich die Nebenanlagen und damit die alten Plattengehwege erneuert werden. „Die Straße selbst ist in diesem Bereich in einem guten Zustand. Hier besteht kein Handlungsbedarf“, sagt Claudia Neumann.

Von Peter Degener

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