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Teltow-Fläming Zwei-Meter-Bahn statt Huckelpiste
Lokales Teltow-Fläming Zwei-Meter-Bahn statt Huckelpiste
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00:34 18.09.2015
Kita-Leiterin Carmen Scheibe (l.), Ronny Niendorf vom Bauhof und Evelin Kierschk von der AG „Barrierefreiheit“ bei der Beratung. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Schon seit Jahren hat Carmen Scheibe, die Leiterin der Luckenwalder Kita „Vier Jahreszeiten“, den Zustand des Gehweges vor ihrer Einrichtung kritisiert und Abhilfe gefordert. Nun soll der Bürgersteig im Schwalbenweg im Auftrag der Stadt erneuert, verbreitert und behindertengerecht gestaltet werden.

Vor Ort traf sich Carmen Scheibe am Montagmorgen mit Ronny Niendorf, Vize-Chef des städtischen Bauhofes, und mit Evelin Kierschk, Leiterin des Luckenwalder Senioren- und Behindertenbeirates und der Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit“, zu einer Baubesprechung. „Der Weg mit den alten Betonplatten ist über 30 Jahre alt und sieht nicht mehr schön aus“, kritisierte Carmen Scheibe. Außerdem würden die Huckel, Kanten und herausragenden Platten eine Unfallquelle darstellen. „Wir gehen mit unseren Kindern hier oft spazieren. Die Kleinen müssen ständig aufpassen, um nicht zu stolpern“, berichtete die Kita-Leiterin. Auch mit Kinderwagen sei der Weg eher eine Tortur.

Evelin Kierschk, die vor allem die Interessen der Älteren und Behinderten vertritt, bestätigte: „Für Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer ist der Weg eine Zumutung und gefährlich.“ Immer wieder hatte auch sie bei der Stadt eine Sanierung des Weges angemahnt.

„Wir werden den Gehweg jetzt auf einer Länge von 70 Metern erneuern“, versprach Ronny Niendorf. Die alten Platten werden entfernt, die Kantensteine herausgenommen, ein neuer Unterbau gefertigt und der Weg von bisher 90 Zentimetern auf zwei Meter verbreitert. „Damit sich Leute mit Kinderwagen oder Rollstuhl problemlos begegnen können“, begründete Niendorf dies. Der neue Bürgersteig wird mit der sogenannten Luckenwalder Platte verlegt. „Die hat Wiedererkennungswert und wird in Luckenwalde gern verwendet“, sagt Niendorf.

Die Arbeiten sollen am 21. September beginnen und drei bis vier Wochen dauern. „Wir bauen in zwei Bauabschnitten, damit auf dem verbleibenden Abschnitt noch geparkt werden kann“, sagt Niendorf und bittet Anwohner und Nutzer der Kita um Toleranz und Verständnis: „Da, wo gebaut wird, kann es nun mal eng werden und zu Beeinträchtigungen kommen.“ Evelin Kierschk sieht das gelassen: „Wenn die Bedingungen für unsere Kinder verbessert werden, nimmt man das doch gern in Kauf.“

Der erste Bauabschnitt beginnt am Parkplatz vor der Kita und zieht sich bis zum mittleren Eingang. Der zweite Abschnitt wird vom mittleren Eingang bis zur Kurve an der Rosa-Luxemburg-Straße gestaltet. An der Kurve soll der Bordstein zusätzlich abgesenkt werden, einigten sich Niendorf und Kierschk. Vier Fliederbüsche müssen weg, damit der Weg verbreitert werden kann. Evelin Kierschk dachte als Ausgleich an Bodendecker oder eine Buchsbaum-Hecke. Carmen Scheibe hingegen wünscht sich für die Kinder lieber etwas Blühendes. „Ein weißer und ein roter Flieder wären gut, da können wir im Frühling auch unsere Ostereier dran hängen“, sagte sie.

Die Materialkosten schätzt Niendorf auf rund 4500 Euro, die Arbeitsleistung wird vom Bauhof erbracht. „In dieser Woche haben wir noch mit der Feldstraße zu tun, danach geht’s hier los“, sagte er.

Von Elinor Wenke

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