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Zweigeschosser aus Kriegszeit verschwindet

Ludwigsfelde Zweigeschosser aus Kriegszeit verschwindet

In Ludwigsfelde wird zurzeit ein weiterer Zweigeschosser abgerissen. Das Haus an der Thälmann-/Ecke Ladwig-Straße gehörte zru Daimler-Werksiedlung, die zwischen 1938 und 1943 gebaut worden war. Die städtische Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat will dort neu bauen.

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Bis 31. März wird von dem ofenbeheizten zweigeschossigen Haus nichts mehr zu sehen sein.

Quelle: Foto: Abromeit

Ludwigsfelde. Bis Ende des Monats wird in Ludwigsfelde an der Ernst-Thälmann-/Ecke Arthur-Ladwig-Straße nichts mehr an den Wohnblock erinnern, der bisher dort stand. Die städtische Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat ließ dort einen weiteren Zweigeschosser abreißen, einen Block der Daimler-Werksiedlung mit zwölf „komfortlosen Wohnungen“, wie Geschäftsführer Thomas Schröter sagte.

Dieser Block ist inzwischen der 13. in der Siedlung an Thälmann- und Potsdamer Straße, der verschwindet. Anfangs hatte die Märkische Heimat die zwischen 1938 und 1943 für Beschäftigte des Daimler-Flugmotorenwerks Genshagen gebauten und ofenbeheizten Häuser nach dem Mauerfall noch saniert. Doch obwohl die gegenüber den Vorkriegsbauten deutlich größeren Wohnungen zu den begehrtesten der Stadt gehören, stellte die Märkische Heimat das Sanieren ein. Irgendwann war es teurer geworden, als die Häuser abzureißen und dort neu zu bauen. Anstelle der beiden Blöcke am Ende der Thälmann-Straße kurz vor der Siethener Straße stehen inzwischen Einfamilienhäuser, zwischen alter Post und den Stadtwerken stehen 44 neue Wohnungen kurz vor der Vollendung. „Wir gehen davon aus, dass wir zum 1. April die Nutzungsfreigabe bekommen“, so Schröter.

Bis 31. März werden nun auch am jüngsten Abbruchhaus die Keller aus der Erde gebrochen und die Grube verfüllt sein, so der Firmenchef. Die Märkische Heimat werde dort neu bauen, mit Blick auf die gegenüberliegende Grundschule wahrscheinlich familienfreundlich mit Wohnungsgrößen ab drei Zimmern, sagt Schröter. Vorerst habe man nicht die Kraft dazu. Im Moment sei man bei der Wohnungsgesellschaft darauf fokussiert, auf dem geräumten Gelände an der Zetkin-Straße im Stadtteil West mehr als 100 Wohnungen zu planen. Dort hatte eine DDR-Platte gestanden, die nach einer Gasexplosion abgerissen worden war.

Von Jutta Abromeit

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