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Teltow-Fläming Wehr rettet Kaninchen aus Rauch und Flammen
Lokales Teltow-Fläming Wehr rettet Kaninchen aus Rauch und Flammen
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16:32 11.10.2018
Lagebesprechung vor dem Eingang des betroffenden Gehöftes auf dem Borgisdorfer Anger. Quelle: Uwe Klemens
Borgisdorf

Vermutlich eine brennende Mülltonne sorgte am Donnerstagnachmittag in Borgisdorf für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Die Bewohner eines Gehöftes auf dem Dorfanger hatten als erstes die aus der eigenen Scheune dringenden Rauchschwaden entdeckt und die Notrufnummer gewählt. Um 13.33 Uhr wurden die umliegenden Wehren über die Einsatzzentrale informiert und zum Brandort beordert. 35 Einsatzkräfte mit elf Einsatzfahrzeugen machten sich auf den Weg in das zur Gemeinde Niederer Fläming gehörende Dorf.

Jüterboger Drehleiter im Einsatz

Nach dem Görsdorfer Gemeindebrandmeister trafen die Kameraden aus Jüterbog mit ihrem Drehleiterfahrzeug als erste am Brandort ein und begannen mit dem Löschen. Schnell war klar, dass in der Scheune nur Brennmaterial gelagert wird und keine Menschenleben unmittelbar in Gefahr sind. Nach und nach trafen auch die Wehren aus Welsickendorf, Dahme, Werbig, Hohenseefeld und Oehna ein, um die Jüterboger zu unterstützen. Ebenfalls mit vor Ort waren, wie bei Gebäudebränden üblich, die Polizei und die Besatzung eines Rettungswagens.

Atemschutzträger suchten während der Löscharbeiten nach dem Brandherd und entdeckten einen brennenden Holzstapel, der außen an der Scheunenwand errichtet worden war, aber die Scheune selbst zum Glück noch nicht in Brand gesetzt hatte.

Zwergkaninchen unversehrt gerettet

Erst eine halbe Stunde später erinnerte sich eine Hausbewohnerin an die beiden Zwergkaninchen, die noch in ihrem Stall neben dem Brandherd saßen und wegen des starken Rauchs von der Feuerwehr noch nicht entdeckt worden waren. Zwei Kameraden mit Atemschutzausrüstung begaben sich auf die Suche und konnten die Tiere, die anscheinend unverletzt geblieben waren, bergen und der Eigentümerin, die unter Tränen stand, übergeben. Das Ziel, ein Übergreifen der Flammen auf die Gebäude zu verhindern, war am Ende erreicht.

Von Uwe Klemens

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