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Teltow-Fläming Zwischen Jaden Smith und Soko Leipzig
Lokales Teltow-Fläming Zwischen Jaden Smith und Soko Leipzig
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11:25 16.06.2016
Lukas Schust, Schauspieler und Synchronsprecher aus Großbeeren. Quelle: Krischan Orth
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Großbeeren

Das Mikrofon am Boden, Lukas Schust hängt kopfüber und spricht hinein. In zahlreichen Filmen hat er mitgespielt oder dem Titelhelden seine Stimme geliehen. Der 19-Jährige ist Schauspieler und Synchronsprecher. Kopfüber verlieh er Jaden Smith, den Sohn von Will Smith, in „Karate Kid,“ die deutsche Stimme. Vieles könne man im Studio nachahmen, sagt der Großbeerener. Etwa wenn man laufe oder esse. Aber als Jaden Smith im Film von seinem Karatelehrer kopfüber an Bambusstäben gehalten wird, musste das Studioteam sich etwas einfallen lassen. „Den Druck auf die Stimme kann man nicht künstlich erzeugen“, sagt Schust. Kurzerhand wurde die Szene im Tonstudio nachgestellt. Kopfüber, vom Regisseur an beiden Armen gehalten, mit dem Mikrofon am Boden.

Mit fünf Jahren angefangen

Bereits mit fünf Jahren hat er mit der Schauspielerei begonnen. „Ich habe Hobbys ausprobiert, wie Fußball oder Eishockey“, erzählt Schust. Das Schauspielen habe ihm aber am Besten gefallen. Zunächst war er an einer Schule mit Agenturbetrieb, erste Werbeaufträge folgten. Mit zehn Jahren bekam er die erste Titelrolle in dem TV-Zweiteiler „Das Wunder von Loch Ness.“

Dahinter steht Rollenstudium und perfekte Vorbereitung. „Ich lerne die Texte Block für Block, wie ein Gedicht auswendig“, erklärt er. Die Manuskripte hat er nach Hause bekommen, wichtige Szenen wurden am Set mit dem Regisseur besprochen. Besonders wurden einige Sequenzen beim „Wunder von Loch Ness“ geprobt: Dort war eine computeranimierte Figur sein Spielpartner. Schust musste vor der Bluescreen in die Luft sprechen. Zunächst wurde mit einer Pappfigur geprobt, die Assistenz übernahm die Gegenrede. Die bewegten Szenen wurden abgelaufen. Für seine schauspielerische Leistung im „Wunder von Loch Ness“ erhielt er mit elf Jahren den Kinder- Medien- Preis „Weißer Elefant“, der im Rahmen des bayrischen Filmpreises verliehen wird.

Diverse Synchronrollen

„Es ist Arbeit, aber vor allen Dingen Spaß“, sagt Schust heute. Er sieht diese Zeit damals als Abenteuer. Nach dem großen Auftritt folgten die Synchronrollen in Filmen wie „Speedracer“, „Slumdog millionaire“ oder „Der Junge im gestreiften Pyjama.“ Schust spricht da den Sohn eines KZ-Offiziers, in der Nachbarschaft liegt das Lager. Er freundet sich mit einem Jungen auf der anderen Seite des Stahldrahts an. Manche Rollen gehen unter die Haut. 2010 erhielt er dafür den Deutschen Synchronpreis.

Sehr emotionale Szenen würden erst am Ende der Aufnahmen gesprochen, sagt Schust. Wenn man sich richtig in die Rolle eingefunden habe. „Schwieriger sind Alltagsszenen zu spielen“, findet der Schauspieler, das sei anders als in den Extremsituationen. „Beides macht mir aber gleich viel Spaß.“

Zuletzt hat er in der ARD Reihe „Soko Leipzig“ mitgespielt, die Folge wird noch ausgestrahlt. Derzeit bereitet Lukas Schust sich zusätzlich auf sein Duales BWL-Studium vor. Schauspieler und Synchronsprecher will er aber bleiben.

Von Krischan Orth

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