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Zwischen Kerzen und Keramik

Weihanchtsmärkte besucht Zwischen Kerzen und Keramik

Die Weihnachtsmärkte in Gadsdorf und Blankensee ziehen immer viele Besucher an. Sie freuen sich auf selbstgezogene Kerzen und Keramikobjekte an den Ständen.

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Keramik von Ivette Neise auf dem Weihnachtsmarkt.

Blankensee/Gadsdorf. Weihnachtsmärkte soll es bereits im 13. Jahrhundert gegeben haben. Zunächst dienten sie als Treffpunkte vor dem Heiligen Fest, ab dem 17. Jahrhundert bildeten sich dann die heutigen Weihnachtsmärkte heraus. Davon gab es in der Region am Wochenende gleich mehrere.

Shenja Kerimov aus Ludwigsfelde besucht mit ihrem Mann und den Kindern alle Jahre wieder den Weihnachtsmarkt an der Johannischen Kirche im Waldfrieden. „Hier geht es individuell zu. Für mich muss ein guter Weihnachtsmarkt vor allem den Kindern etwas bieten und natürlich auch originelles Handwerk haben“, sagte sie. Die Familie nutzte den Besuch in Blankensee und schaute gleich noch am Forsthaus vorbei, um sich bei Constanze Vollmar eine Weihnachtstanne auszusuchen.

„Kerzen sind schöne Geschenke und gehören einfach zur Weihnachtszeit“, so Jens-Uwe Kafert. Er ist Mitglied der Johannischen Kirche und gehörte am Wochenende zu denen, die ehrenamtlich das Kerzenziehen betreuten. „Wir kommen jedes Jahr hierher, es weihnachtet so schön“, die Thyrowerin Antje Giese sah ihrer Tochter Finja Marie (5) schmunzelnd beim Kerzenziehen zu. Seit 25 Jahren, am vergangenen Sonnabend auf den Tag genau, gibt es den Weihnachtsmarkt im Waldfrieden. Verkauft wurden unter anderem Herzen aus Naturschiefer und handgesägte Zauberwürfel. Das Material spendeten die Handwerksbetriebe, der Erlös kommt dem Johannischen Sozialwerk zugute, das Altersheime und Waisenhäuser unterstützt.

Erst seit sieben Jahren gibt es den Weihnachtsmarkt in Gadsdorf. Jürgen Weinrich lud am Sonnabend in seine mit diversen Weihnachtsbäumen geschmückte Braconia-Halle ein. Neben der Bühne stand eine sieben Meter hohe Tanne, die Quadrophoniker um Steffen Jäkel stimmten musikalisch auf das Fest ein. Monika Sponholz aus Ludwigsfelde schwärmte: „Wir sind das dritte Weihnachtsfest in Gadsdorf. Es ist wunderbar, in der warmen Halle zu sitzen und Weihnachtslieder zu hören.“ Erstmals kamen aus Luckenwalde Christa und Rainer Ehrhardt, die sich besonders an der familiären Atmosphäre erfreuten. Preiswert gab es zauberhafte Keramiken der Wünsdorfer Werkstätten zu kaufen. Und leuchtende Augen hatte nicht nur der siebenjährige Ben aus Thyrow, als er auf ein Holzpferdchen des Kinderkarussells kletterte. Jürgen Weinrich hat das alte Karussell, es wurde 1936 gebaut und besteht zu 80 Prozent noch aus Originalteilen, von einer Schaustellerfamilie gekauft. Zur Freude der Kinder drehte es kostenlos seine Runden.

Von Gudrun Ott

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