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Teltow-Fläming Zwischenbilanz der Luckenwalder Sauber-Kampagne
Lokales Teltow-Fläming Zwischenbilanz der Luckenwalder Sauber-Kampagne
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11:40 13.05.2016
200 solcher Plakate weisen auf die Pflichten der Hundehalter hin. Quelle: Stadt Luckenwalde
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Luckenwalde

In Zahlen lässt sich der bisherige Erfolg der städtischen Kampagne „Sauberes Luckenwalde“ wohl nicht ablesen, eine positive Resonanz gibt es aber auf jeden Fall. Dieses Zwischenresümee zog Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) im Ordnungsausschuss.

Auf Initiative der CDU startete die Stadt anlässlich der 800-Jahr-Feierlichkeiten im März die Sauber-Kampagne, um Dreckecken den Kampf anzusagen und die Stadt aufzuhübschen. Um Hundehaufen auf öffentlichen Wegen und Plätzen zu verhindern, wurden 200 Cartoon-Plakate an Lichtmasten angebracht und 100 Abfallbehälter mit Aufklebern versehen.

„Nach zwei Monaten verzeichnen wir keinen signifikanten Rückgang an Hundehinterlassenschaften“, sagte Herzog-von der Heide, „aber es wurde Aufmerksamkeit geschaffen und die öffentliche Diskussion entfacht.“ Die Stadt habe deutlich gemacht, dass sie Fehlverhalten nicht resignierend hinnimmt. Eine öffentliche Hundeauslaufwiese soll im zweiten Halbjahr auf einer 8000 Quadratmeter großen Fläche neben der Polizeiwache geschaffen werden.

„Die Bemühungen sind da, aber die Ergebnisse nicht zufriedenstellend“, befand Thomas Herold (SPD) und beklagte einerseits die Zerstörungswut einiger Bürger und andererseits die Uneinsichtigkeit von Hundebesitzern, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht entfernen. „Da hilft nur konsequente Kontrolle“, sagte er. Äußerst angetan von der Plakataktion zeigte sich Jörn Kerlikofsky, sachkundiger Einwohner: „Selbst in den Kitas wurden die Plakate mit den Kindern ausgewertet.“

Zahlen und Fakten

209 Abfallbehälter in der Stadt werden derzeit regelmäßig vom Bauhof geleert und der Müll daraus wird entsorgt.

12 zusätzliche Behälter werden auf Wunsch der Bürger ab jetzt im Stadtgebiet aufgestellt.

Neue Behälter sind in der Jänickendorfer, Gottower, Brandenburger und Spandauer Straße, am Jüterboger Tor, in der Breitscheid-, Graben-, Puschkin- und Dahmer Straße geplant.

Bürger, die ihre Probleme und Hinweise zum Stadtbild mitteilen wollen, aber keinen Internetzugang haben, können sich seit Oktober persönlich oder telefonisch an die „bemannte“ Rathaus-Infostelle im Foyer wenden. „32 Einträge wurden seitdem entgegengenommen“, sagte Herzog-von der Heide.

Beim Frühjahrsputz am 19. März wurden in einer Gemeinschaftsaktion von Kommunalpolitikern, Stadtangestellten, Vereinen und Einwohnern Grünflächen gesäubert, Graffiti von Wänden und Aufkleber von Stelen entfernt sowie Müll abtransportiert. „Es haben viel zu wenige Bürger mitgemacht“, konstatierte Ausschussvorsitzende Sabine Bölter (Linke).

Tägliche Bahnhofs-Reinigung kommt gut an

Die tägliche Reinigung der Bahnsteigtreppen und des Tunnels am Bahnhof auf Kosten der Stadt stieß trotz anfänglicher Skepsis laut Bürgermeisterin „auf durchweg positive Resonanz“. Die Aktion ist zunächst bis Ende Dezember befristet und kostet knapp 11 000 Euro. Für eine Fortsetzung sprach sich Falko Nitsche (SPD) aus. „Es ist sehr schön, wenn am Bahnhof alles sauber ist“, sagte er, „das sollte auch im nächsten Jahr so sein.“

Für mehr Sauberkeit sollen nach einer Bürgerumfrage zusätzliche Abfallbehälter in der Stadt sorgen. Die Neuanschaffung kostet pro Exemplar 500 Euro.

Von Elinor Wenke

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