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Lokales Treffpunkt für kleine und große Hexen
Lokales Treffpunkt für kleine und große Hexen
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06:25 01.11.2016
Ein besonderes Schauspiel für die Besucher: Hoch oben auf dem Stapel geht die Hexe in Flammen auf. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Groß Köris

Es wimmelte nur so von kleinen und auch ein paar großen Hexen, Geistern, Kobolden, Skeletten, Zombies und Vampiren am Sonntagnachmittag in Groß Köris. Selbst ganz kleine und größere Kürbisse kullerten durch die Gegend. Alle hatten dasselbe Ziel – die alte Feuerwache an „Den drei Eichen“.

Der Feuerwehrverein Groß Köris 1925 und der Fest- und Traditionsverein des Ortes hatten inzwischen zum dritten Mal zum Hexenfeuer eingeladen. Mehr als in den Jahren vorher waren gekommen. Hatte es sich doch herumgesprochen, dass man hier ein selten gewordenes Schauspiel erleben kann – das Verbrennen einer Hexe, und wer will sich das schon entgehen lassen?

Am Eingang wurden die Gäste von einem kleinen Zombie, der eigentlich Matti heißt, begrüßt. Aus seinem Spinnenkorb verteilte er für die Kleinen gruselige Süßigkeiten. Damit die Großen nicht zu kurz kommen, hatte er in seiner Begleitung eine Hexe – Melanie Henning vom Feuerwehrverein. Sie hielt in ihrem Korb einen Hexensud bereit.

Hexe Emina ist extra aus Berlin gekommen und hatte Spaß. Quelle: G.I.

Auf der Mitte des Platzes thronte ein sorgfältig aufgestapelter Haufen, dessen Spitze eine Hexe, liebevoll hergerichtet von Ingo Böhm, krönte. Doch bevor die Kameraden der Feuerwehr Hand anlegten und den Haufen zum Brennen brachten, spielte erst einmal zur Einstimmung das Eichwalder Blasorchester, das später auch den Lampionumzug anführte. Mit meist selbst gebastelten, fantasievollen und originellen Laternen machte sich der Zug auf den Weg. Zurückgekehrt, folgte dann endlich das Kommando „Feuer frei“. Unter dem Beifall und den Kommentaren, insbesondere der kleinen Geister und Zombies, dauerte es nicht lange, und die Hexe wurde Opfer der Flammen. Danach diente das Feuer als Wärmespender für die Umstehenden. „Ganz schön heiß“, stellte Lina Kehling fest und zog es dann doch lieber vor, ihr Stockbrot an der Feuerschale zu backen.

Mit zünftiger „Hexenmusik“ sorgte DJ Ralle für gute Stimmung. Bewährt als Grillmeister hat sich wieder einmal Emil Frank. Pausenlos drehte er Würstchen und Steaks auf dem Grill. Gegen den Durst half ein Hexenpunsch.

Würdevoll, wie es sich für einen Vampir gehört, saß Darian am Basteltisch, fabrizierte erst ein Kürbisgesicht, dann ein Geisterwindlicht und zuletzt noch ein Gespenst. Marion Anschütz und Elke Langner von der Kita in Löpten betreuten den Stand. „Wir freuen uns, hier helfen zu können. Haben wir doch auch immer Unterstützung bei unserem Herbstfest von den Groß Körisern“, so Marion Anschütz.

„Es soll ein Fest sein, bei dem sich Kinder und Erwachsene gleich wohlfühlen“, erklärte „Oberhexe“ Cordula Franke vom Feuerwehrverein. Und das ist den Organisatoren gelungen. „Man trifft sich und hat Spaß zusammen“, so Steffen Schadly.

Von Gerlinde Irmscher

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