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Uckermark Gesundheitsamt warnt in der Uckermark vor Blaualgen
Lokales Uckermark Gesundheitsamt warnt in der Uckermark vor Blaualgen
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13:14 01.11.2018
Ostprignitz-Ruppin und die Uckermark kämpfen mit Blaualgen. Quelle: dpa
Angermünde

Nach Kyritz und Wusterhausen trifft es jetzt auch Angermünde: Das Gesundheitsamt warnt im Wolletzsee an der Badestelle Strandbad Angermünde vor Blaualgen. Am Mittwoch wurden dort Cyanobakterien Gloeotrichia nachgewiesen, wie die Amtsärztin Michaela Hoffmann bestätigt.

Cyanobakterien können Übelkeit und Erbrechen auslösen

Ein Badeverbot geht damit zwar nicht einher. Den jeweils vor Ort befestigten amtlichen Schreiben ist aber zu entnehmen, dass diese Cyanobakterien bei versehentlichem Verschlucken einiges auslösen. Demnach könnten, sollte Wasser verschluckt worden sein, Beschwerden auftreten wie „Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Hautreizungen oder Quaddeln“. Bei einem solchen Fall heißt es: „Suchen Sie einen Arzt auf und melden Sie dies dem zuständigen Gesundheitsamt.“ Kinder und Kleinkinder gelten als „besonders gefährdet“. Auch für Hunde können Blaualgen gefährlich werden.

Blaualgen sind an bestimmten Merkmalen zu erkennen

Die Algenblüte ist laut dem behördlichen Aushang an einem oder mehreren der folgenden Merkmale zu erkennen: blau-grüne Trübung des Wassers, Schlierenbildung, Algenteppiche an der Oberfläche, wolkenartige Verteilung im Wasser. Als Faustregel gilt, dass auf das Baden in Seen überhaupt verzichtet werden sollte, „wenn knietief im Wasser stehend die Füße nicht mehr gesehen werden“.

Situation kann sich binnen Stunden verändern

Weil die Ansammlungen von Cyanobakterien wind- und wetterabhängig sind, könne sich binnen weniger Stunden die Situation verändern. Das Gesundheitsamt habe die Überwachung der besagten Stellen „intensiviert“.

Auch an Badestellen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es Warnungen vor Blaualgen: Sie betreffen den Kyritzer Untersee und den sich anschließenden Klempowsee zwischen Kyritz und Wusterhausen. Es sind Blaualgen, die im Wasser an der Badewiese im Wusterhausener Dorf Bantikow und im Strandbad von Wusterhausen selbst festgestellt wurden.

Bislang hielt sich die Wasserqualität an sämtlichen Badestellen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin trotz der langanhaltenden Hitze und dem seit Wochen fehlenden Regen. Auch jetzt gelten alle regelmäßig beprobten Gewässer laut dem Gesundheitsamt noch immer als „mikrobiologisch nicht zu beanstanden“. Damit sind bislang weder die berüchtigten Escherichia Coli noch Enterokokken nachgewiesen worden.

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Von MAZonline

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