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Und künftig mit Maskottchen „Wobbi“

Woba im neuem Outfit Und künftig mit Maskottchen „Wobbi“

Ein neues Logo und ein insgesamt neues Design hat sich die städtische Wohnungsbaugesellschaft (Woba) jetzt gegeben. Seit gestern gibt es das Logo mit zwei visualisierten Wohnhäusern, in neuem Rot-Ton und Maskottchen „Wobbi“, dem fleißigen Baumeister.

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Bernd Siwek, der die Kampagne entwarf, und Woba-Geschäftsführer Bernd Jarczewski mit Maskottchen „Wobbi“.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Der große Aufsteller mit dem neuen Logo und dem Hinweis auf den Geschäftssitz der Woba in der Villacher Straße 2 steht seit gestern Morgen. Die Wohnungsbaugesellschaft hat sich ein neues Logo, neue Slogans – kurzum, ein neues Outfit gegeben. Fassaden, Visitenkarten, Internetauftritt werden umgerüstet auf „Pantone 1945“, erklärt Bernd Siwek, Inhaber der Werbeagentur Finish. Pantone 1945 bezeichnet den knalligen Rot-Ton mit Stich ins Lila, der den ziegelroten ablöst. An die Stelle des stilisierten Raums mit den Buchstaben Woba sind zwei visualisierte Wohnhäuser getreten. Die Woba besteht 25 Jahre, fast so lange galt das alte Logo: „Es war an der Zeit, das Erscheinungsbild zu verjüngen“, so Geschäftsführer Bernd Jarczewski. Zunächst habe man versucht, das alte Design zu modernisieren, entschied sich dann doch für den scharfen Schnitt. Der Aufsichtsrat gab grünes Licht.

Zum neuen Auftritt gehören auch Schriftzüge wie „Gut wohnen. Besser leben“ oder „Meine Woba“, „Deine Woba“. Nicht zuletzt wirbt Biber „Wobbi“ für die städtische Gesellschaft. Der Biber, als fleißiger Bauherr in der Tierwelt bekannt, ist ein knuddeliger Sympathieträger. Letztlich wird der Internet-Auftritt umgestaltet: In sechs bis acht Wochen soll er ein modernes Antlitz haben.

Nach langer Pause ist auch wieder eine Mieterzeitung erschienen. In einer Auflage von 5000 Exemplaren. Auf dem Titelbild Karin und Richard Ludwig, die aus Husum nach Oranienburg zurückgekehrt sind. Sie hatten den ersten Mietvertrag für die 27 Wohnungen in den drei neuen Häusern am Bötzower Platz unterschrieben. „Die ersten beiden Häuser sind vermietet, für das dritte beginnen wir im Juli“, so Bernd Jarczewski.

Die Signets an den Woba-Häusern, das erste war 2001 in der Mathias-Thesen-Straße angebracht worden, werden allmählich ersetzt. Und die sechs Pkw der Woba bekommen die neuen Logos. Was die ganze Kampagne kostet? Da hält sich Jarczewski bedeckt: „Keine Milliarden, das macht uns nicht arm.“

3600 Wohnung vermietet die Woba aktuell. 160 davon stehen leer, 70 davon sind sanierungsbedürftig. „Nach Jahren, in denen wir für Leerstand gescholten wurden, werden wir es nun, weil es nicht genug Wohnung gibt. Wir haben uns sehr bemüht, den Bestand zu entwickeln und unserem Auftrag, allen Bevölkerungsschichten etwas anzubieten, nachzukommen. Mit den Stadtvillen am Schloss füllen wir ein Segment, das wir bisher nicht hatten.“

Für das bei der Architektur-Biennale in Venedig ins Rennen gehende Projekt für das Haus in der Gartenstraße 4, das preiswert und variabel ist (MAZ berichtete), ist der Bauantrag schon gestellt.

Von Heike Bergt

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