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Verein „Kunstraum“ erstmals dabei

Offene Ateliers auch im Oranienwerk Verein „Kunstraum“ erstmals dabei

Elf Maler und ein Schriftsteller des im Spätherbst 2015 gegründeten Vereins „Kunstraum Oranienwerk“ laden am Sonnabend und Sonntag, 7. und 8. Mai, ein. Zum Betrachten und Mitmachen. Der Verein zählt aktuell 50 Mitglieder aus Oberhavel und Berlin.

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Vereinschefin Monika Leonhardt (r.) mit Martina Witting-Greth, die im Kunstverein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Es ist eine Premiere für den Verein „Kunstraum-Oranienwerk“: Mit elf bildenden Künstlern und einem Schriftsteller ist er am kommenden Wochenende, 7. und 8. Mai, beim „Tag des offenen Ateliers“ dabei. Ausstellungsort ist der ehemalige „Werkzeugbau“ im Oranienwerk an der Kremmener Straße 43. Die alte Industriehalle versprüht einen ganz eigenen Charme. Die Maler haben ihn gemeinsam zu kleinen Atelierkojen umgebaut, in die sie am Sonnabend und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr einladen.

Im Oranienwerk hatte sich der Verein im November letzten Jahres gegründet. 20 Künstler aus Oberhavel hoben ihn mit aus der Taufe. Und was damals wohl niemand vermutet hätte: „Heute sind wir 50 Mitglieder“, sagt Vereinsvorsitzende Monika Leonhardt nicht ohne Stolz. 47 Künstler aus Velten, Oranienburg, Vehlefanz, aber auch aus Berlin haben hier eine gemeinsam Plattform gefunden. Zum Verein gehören Objektkünstler ebenso wie Fotografen, Maler und Literaten. „Jeder Künstler braucht heute ein Netzwerk, um sich bekannt zu machen.“ Erster Schritt war die Homepage des Vereins (kunstraum-oranienwerk.de). Jeder bringt sich mit anderen Kompetenzen ein.

Noch könne sich der Verein keinen eigenen Raum im Oranienwerk leisten, bedauert Monika Leonhardt. Förderanträge blieben bislang ohne Erfolg. Aufgeben will sie keinesfalls. „Aber wir haben eben auch viele Ausgaben, ob für Versicherungen, Plakate, Gema-Gebühren.“ Für September ist die Oranienburger Malerin Birgitt Bartelt zur Teilnahme an einem Pein-Air im russischen Künstlermekka, in Pljos an der Wolga, eingeladen. Ein Veranstalter war über die Homepage auf sie aufmerksam geworden. „Ein erster Erfolg“, freut sich Leonhardt.

In den Ateliernischen der Künstler können Interessierte am Wochenende nicht nur fertige Werke bestaunen, sondern auch beim „Live-Working“ zusehen. Oder selbst kreativ werden. Arbeiten zeigen Barbara Deichmann, Martina Witting-Greth, Doris Teufert, Monika Leonhardt, Jürgen Schätzel, Kai v. Koolwijk, Ute Dallmann Var, Adelaide Holle und Anja Kühnrich-Wilke. Am Sonntag ab 14 Uhr lädt Masha Lofft zum Filzen. Und man kann auch ein Kunstwerk nach Hause tragen: Künstler stellen am Sonntag ab 15 Uhr Werke zur Verfügung, die gegen eine „Höchstspende“ vergeben werden, um Geld für den Verein zu sammeln.

Schriftsteller Hartmut Frank liest am Sonnabend ab 15 Uhr aus seinem auf einer wahren Begebenheit basierenden Roman „Fahrt ins Unglück und zurück“.

Von Heike Bergt

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