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Verkehrschaos in Oranienburg hält an

Lange Staus in Innenstadt Verkehrschaos in Oranienburg hält an

Montag kam es bis in die Abendstunden zu Staus und extrem langen Wartenzeiten in der Oranienburger Innenstadt. Grund: Die Picanstraße wird seit Montag saniert, ein Kita-Streik marschierte durch die Stadt und in der Lehnitzstraße wird noch bis zum 3. Juni gebaut. Auch am heutigen Tag ist mit Staus zu rechnen.

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Kanalarbeiten sorgten für Staus auf der Lehnitzstraße.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. 60 Minuten von der Kreuzung Bernauer Straße/Stralsunder Straße bis zur Agentur für Arbeit. 40 Minuten vom Park-&-Ride-Platz an der Stralsunder Straße bis zum Rewe-Supermarkt an der Ecke Saarlandstraße. Eine Stunde von der Dr.-Heinrich-Byk-Strasse bis zur Martin-Luther-Straße. Dauerzustand für Autofahrer am Montag. Bis zum Abend.

Autokarawanen in der gesamten Innenstadt. Nichts ging mehr. Grund für die langen Rückstaus sind die Sanierungsarbeiten in der gesperrten André-Pican-Straße (auf dem 1,4 Kilometer langen Abschnitt Bernauer Straße bis Lehnitzstraße) sowie Kanalarbeiten des Entwässerungsbetriebes (EBO) in der Lehnitzstraße. Etwas ungünstig sei dieser doppelte Bauumstand, heißt es von Stadtseite.

Bei den völlig verstopften Straßen könnte es noch eine Weile bleiben. Denn vier bis fünf Wochen dauert die Sperrung der Picanstraße. Dort wird die Fahrbahndecke erneuert. Und voraussichtlich bis zum 3. Juni laufen die Kanalarbeiten in der Lehnitzstraße. Dort ist für den Straßenbau Start nach der Festwoche zur 800-Jahr-Feier am 13. Juni. Im Vorfeld wird bereits der Hauptabwasserschacht unter der Lehnitzstraße im „Inline-Verfahren“ saniert. Dabei wird von „Gully zu Gully“ ein neues, in das alte Rohr gezogen. Dadurch entsteht eine Wanderbaustelle, die immer zwischen zwei Schächten unterwegs ist.

„Das hätte man doch alles etwas anders Planen können, liebe Stadt Oranienburg“, heißt es von einem User auf Facebook. Die Bauarbeiten schlagen im sozialen Netzwerk hohe Wellen der Empörung. Vom „Trauerspiel“ und von einer „Katastrophe“ ist dort die Rede.

Auch Autofahrer waren am Montag ziemlich in Brass: Denn nicht nur die Kanalarbeiten waren ein Hindernis auf der Lehnitzstraße, ein Pkw-Fahrer war kurz vor der Kreuzung auf Höhe Rewe liegen geblieben. Und wartete auf den Abschleppdienst. Außerdem steht seit Wochen ein großer Lkw direkt vor der Takeda-Baustelle im Halteverbot. Auch er musste mühsam von der Blechlawine umfahren werden. Gute Nerven sind wohl auch heute gefragt.

Von Heike Bergt, Marco Winkler

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