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Von Gondeln und der späten Rache

Wildau Von Gondeln und der späten Rache

Im EWE-Kundencenter im Wildauer A10-Center liest Franziska Troegner aus ihrem Buch „Fürs Schubfach zu dick“ und begeistert die Zuhörer.

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Franziska Troegner möchte die Zuhörer mit einem guten Gefühl nach Hause gehen lassen.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Sie sind immer etwas Besonderes, die Lesungen im EWE-Kundencenter im Wildauer A10-Center. Und wer sich die nicht entgehen lassen möchte, tut gut, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern. So war dann auch am Samstag der Raum wieder bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Schauspielerin Franziska Troegner aus ihrem Leben plauderte.

„Es war eigentlich nicht meine Idee, ein Buch zu schreiben. Aber als die jungen Hüpfer aus den südlichen Bundesländern mir erzählten, wie mein Leben war, hab’ ich mich entschlossen, es doch selbst aufzuschreiben“, erklärt sie. Drehbuchautor Andreas Püschel stand ihr zur Seite, und das fertige Werk trägt den Titel „Fürs Schubfach zu dick“. In 44 in sich abgeschlossenen Geschichten erzählt die Schauspielerin, wie sie ihr Leben bisher gelebt hat. An drei Geschichten konnten sich die Besucher erfreuen. Sie erfuhren, wie es war, als das Berliner Ensemble Ende 1976 ein Gastspiel in Venedig gab, was es mit der späten Rache des Interhotels Gera auf sich hat und wie die Besuche in den DDR-Botschaften im nichtsozialistischen Ausland abliefen.

Dreharbeiten mit Johnny Depp

„Möchten Sie noch etwas wissen, will Sie ja nicht über Gebühr strapazieren“, fragte Franziska Troegner nach einer Stunde und 15 Minuten ihre Zuhörer. Wie waren die Dreharbeiten mit Johnny Depp, wie ist sie zu Dieter Hallervorden gekommen? Troegner antwortete in ihrer erfrischenden Art, die das Zuhören zu einem Erlebnis werden lässt.

„Wenn es nach mir ginge, hätte der Abend länger sein können, er war viel zu schnell zu Ende“, so Christel Retzlaff aus Diepensee. „Es war eine aufgeschlossene erholsame Atmosphäre, nicht übertrieben, und ich hatte viel Spaß“, erklärte sie.

„Sie sind wie auf der Bühne, so lebendig!“ Das Kompliment kam von Ulrich Hermenau aus Zeuthen. Und Alexander Kulb vom EWE-Kundencenter brachte es auf den Punkt: „Die drei Geschichten machen Lust auf die anderen 41.“

Von Gerlinde Irmscher

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