Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Lokales Wechsel an der Führungsspitze
Lokales Wechsel an der Führungsspitze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 16.01.2018
Winand Jansen, der Vorgänger von Bürgermeisterin Monika Nestler wünscht ihr alles Gute.
Ruhlsdorf

In der Gemeinde Nuthe-Urstromtal beginnt eine neue Ära. Am Freitag wurde der neu gewählte Bürgermeister Stefan Scheddin im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung in feierlicher Runde in sein Amt eingeführt. Im Beisein von Amtsleitern, Gemeindevertretern und Bürgern legte er den Eid ab. Ab Montag ist er der Chef der Gemeindeverwaltung und sitzt im Sessel seiner Vorgängerin Monika Nestler.

Stefan Scheddin legt den Eid ab. Quelle: Margrit Hahn

Bei der Kommunalwahl am 24. September 2017 erhielt keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit, deshalb kam es zur Stichwahl, die Stefan Scheddin für sich entschied. „Das ist Demokratie. Die Bürger von Nuthe-Urstromtal haben sich für einen Wechsel entschieden, der heute vollzogen wird“, erklärte die Vorsitzende der Gemeindevertretersitzung Bärbel Kuhlbrodt. Sie wünscht Scheddin allzeit gutes Fahrwasser – vom Pfefferfließ rauf und von der Nuthe runter.

Seine Amtseinführung nutzte Stefan Scheddin gleich zu Gesprächen mit den Amtsleitern. Quelle: Margrit Hahn

Stefan Scheddin bedankte sich nochmals bei seinen Wählern und versprach auch jene, die ihn nicht gewählt haben, mit seiner Arbeit zu überzeugen. Die scheidendende Bürgermeisterin schenkte ihm eine Topfpflanze fürs Amtszimmer und wünschte ihm alles Gute verbunden mit der Hoffnung, dass er immer das Wohl der Gemeinde im Auge haben möge. „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit den Amtsleitern, wünsche mir ein kollegiales Miteinander und hoffe auf eine erfolgreiche Zukunft“, fügte Stefan Scheddin hinzu.

Die Amtseinführung muss mit Unterschriften besiegelt werden. Quelle: Margrit Hahn

Zur ihrer Abschiedsfeier hatte Noch- Amtsinhaberin Monika Nestler ins Mehrzweckgebäude nach Dobbrikow eingeladen. Mehr als 100 Gäste kamen. Es waren vor allem Weggefährten, die sie in den vergangenen 25 Jahren ihres Wirkens in Nuthe-Urstromtal begleitet haben. „Heute ist ein Tag des Abschieds aber jede Zeit hat ein Ende und einen neuen Anfang“, so Monika Nestler, die 1978 in Hennickendorf mit 24 Jahren die jüngste Bürgermeisterin in der DDR war.

Zu den Gästen gehörte auch die Wehrleitung der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Quelle: Margrit Hahn

In ihrer Rede ließ sie die vergangenen Jahre im Amt und in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal Revue passieren. Sie hat viel erreicht und sich immer für das Geheimwohl eingesetzt. Sie hat manchen Kampf ausfechten müssen, um das zu erreichen, was sie sich vorgenommen hat. Dafür wurde sie von ihren Kollegen besonders geschätzt. Sie ist froh, dass sie sich in den vergangenen Wochen nicht den angekündigten Urlaub genommen hat, der ihr zugestanden hätte. Sie hat sich stattdessen nochmal richtig ins Zeug gelegt, um langjährige Projekte erfolgreich abschließen zu können, wie die Altlastenbeseitigung auf dem Daveda-Gelände in Woltersdorf.

Verabschiedung von Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler im Mehrzweckgebäude in Dobbrikow. Quelle: Margrit Hahn

Monika Nestler bedankte sich bei ihren Mitstreitern in der Gemeindeverwaltung, beim Landkreis und beim Land, die nicht stur die Gesetzeslage im Auge hatten, sondern auch mal nach links und rechts schauten. Kraft habe ihr immer ihre Familie gegeben, vor allem ihr Mann, der auf den Tag genau vor zwei Jahren verstorben war. Deshalb war die Abschiedsfeier für Monika Nestler und ihre Familie sehr emotional. Ihre vier Kinder und sieben Enkelkinder werden dafür sorgen, dass künftig keine Langeweile bei der Powerfrau aufkommt. Der erste Termin steht schon. Es wird gekegelt.

Die goldene Kugel zum Kegeln war ein Geschenk von ihren Kindern. Quelle: Margrit Hahn

Landrätin Kornelia Wehlan lobte das langjährige Engagement von Monika Nestler, das auf jeden Fall Spuren hinterlässt. Trebbins Bürgermeister Thomas Berger schätzt Nestlers bodenständige Natürlichkeit und dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. „Auch ihre verrückten Ideen haben mir gefallen“, so Berger.

Landrätin Kornelia Wehlan (r.) lobte das jahrelange Engagement von Monika Nestler. Quelle: Margrit Hahn

Von Margrit Hahn

Die Lederjacke des Revoluzzers Rudi Dutschke ist mal wieder auf Reisen. Sie ist in der Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn in „Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft“ mit 400 anderen Exponaten zu sehen. Im Frühjahr kommt sie wieder ins Luckenwalder Heimatmuseum zurück.

06.03.2018

In der ehemaligen Luckenwalder Konsumbäckerei entsteht durch Privatinitiative ein Abenteuer-Indoorspielplatz mit Drahtseilbahn, Trampolin, Schaukel und Kletterturm. Im April soll die Eröffnung sein. Gabriele und Andreas Stockhaus haben bisher alles aus privater Tasche bezahlt. Inzwischen wird es finanziell eng und sie hoffen auf Spenden.

12.01.2018

Die Fälle im Jahr 2017, um die sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weißen Rings Teltow-Fläming gekümmert haben, umfassen das komplette Strafgesetzbuch. In diesem Jahr geht es mit spektakulären Sachen weiter.

14.01.2018