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Woba baut fünf Stadtvillen

Grundsteinlegung am Schlosshafen Woba baut fünf Stadtvillen

Der Grundstein für fünf Häuser in der Straße „Am Schlosshafen“ ist am Dienstag in Oranienburg gelegt worden. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft (Woba) will direkt am Havelufer mit Blick aufs Schloss bis Ende 2017 47 Wohnungen für gehobenere Ansprüche bauen.

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Baustadtrat Frank Oltersdorf bei seinen Hammerschlägen und guten Wünschen für den Neubau.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Für fünf Stadtvillen mit insgesamt 47 Wohnungen am Havelufer gegenüber dem Oranienburger Schloss ist gestern Nachmittag der Grundstein gelegt worden. „Unser Ziel ist es, dass sich die Mieter vor Weihnachten 2017 in ihren neuen Wohnungen einrichten können“, so Bernd Jarczewski.

Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (Woba) hatte gestern zum festlichen Akt an der Baugrube eingeladen. Dabei erinnerte er daran, dass die ersten Ideen, dort in bester Innenstadtlage Wohnungen zu bauen, bereits seit mehr als zehn Jahren reifen. Damals hatte das Unternehmen Hoba die Grundstücke angeboten. Es sei nicht nur ein mühsamer Weg gewesen, alle Grundstücke für eine Bebauung zu vereinen: „Damals waren die Baupreise hoch und es gab wenig Bedarf an höherpreisigen Wohnungen.“ Und dann kam noch der Neubau auf dem Bötzower Platz dazwischen. Nun haben sich die Zeiten geändert.

„25 Jahre hat sich die Woba vor allem um den Sanierung der Altbestände und die Schaffung von Wohnraum für sozial Schwächere gekümmert“, so der Bürgermeister. „Oranienburg hat sich gut entwickelt, wir müssen auch die anderen Zielgruppen ansprechen“, der Wohnungsbau für Besserverdiener dürfe nicht nur privaten Investoren überlassen werden. „Die Nachfrage ist schon lange da“, so Hans-Joachim Laesicke (SPD). Und Anmeldungen von potenziellen Mietern für die neuen Häuser lägen schon seit 2009 auf dem Tisch.

Bisher sind bereits 8000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben und abgefahren worden. Nun geht es an den Rohbau. Auftragnehmer ist wie am Bötzower Platz die Firma Groth. Dessen Bauleiter Olaf Zornow erinnerte an die Entstehung der Tradition der Grundsteinlegung. Einst waren Opfergaben erforderlich, um Götter und Mutter Natur gnädig zu stimmen, wenn man ins Erdreich grub. Heute ist daraus ein Festakt geworden, bei dem Tageszeitungen, Baupläne, Fotos und Geld in einer Kupferhülse für die Nachwelt im Grundstein vermauert werden. So auch gestern Nachmittag.

Mit seinen drei symbolischen Hammerschlägen wünschte Bernd Jarczewski dem Bauvorhaben „unfallfreies Gelingen und glückliche Mieter“, Baustadtrat Frank Oltersdorf wünschte unter anderem, „dass man termin- und kostentreu vorankommt“, damit eine bezahlbare Miete herauskomme und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gab dem Bau mit auf den Weg: Dass man hier stets Kinderlachen wahrnehmen können, hier ebenso zufriedene Singles wohnten wie „quietschvergnügte Senioren“.

Von Heike Bergt

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