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Ziel ist ein Künstlerhaus

Jüterbog Ziel ist ein Künstlerhaus

Das Atelier für Kunst und Fotografie von Oliver S. Scholten im Amtsgericht öffnete erstmals seine Türen für Foto- und Kunstinteressierte. Weitere Künstlerräume können hier entstehen.

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Oliver S. Scholten (Mitte) zeigt sein neues Atelier in Jüterbog.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. Erleichterung bei Oliver S. Scholten. Am Sonnabendnachmittag eröffnete er endlich sein Atelier für Fotografie und Kunst – kurz AFKA – im alten Amtsgericht in Jüterbog mit einer Ausstellung und Einblicken in die künftigen Lehrräume.

Der Fotokünstler arbeitet in dem Gebäude bereits seit Januar auf Hochtouren. „In den letzten Monaten hatte ich nur 17-Stunden-Tage“, erzählt der Fotograf. Doch das Schuften hat sich gelohnt. Die Mischung aus klarem, modernen Design und dem abgerockten Stil des in die Jahre gekommenen Amtsgerichts geben dem Atelier ein spannendes Flair.

Dabei war Oliver S. Scholten zunächst nur auf der Suche nach einem Lager. Das interessante Gebäude in Jüterbog war ihm dafür aber schlichtweg zu schade und er entschied, sein neues Atelier dort- hin zu verlagern.

Viele Freunde bei der Eröffnung

Wie der gebürtige Berliner berichtet, sei in der Hauptstadt einfach nichts mehr zu finden. Wenn doch, seien entweder die Mieten unbezahlbar oder die Räumlichkeiten lägen sowieso schon fast in Brandenburg. Im alten Amtsgericht ist genug Platz für sein Vorhaben: Scholten wird dort Fotokurse anbieten und die Ergebnisse ausstellen. Er hofft außerdem, noch mehr Künstler für das Objekt am Jüterboger Busbahnhof zu begeistern. Daraus ein ganzes Künstlerhaus zu entwickeln, ist das Ziel und wäre für Jüterbog ein komplett neues Angebot.

Viele Berliner Freunde des Fotokünstlers sind zum Eröffnungstag extra gekommen. Die meisten hatten selbst schon an seinen Kursen teilgenommen. So wie Ulrich W. Schmidt. Der stammt ursprünglich aus Jüterbog, zog aber in jungen Jahren bereits in die Hauptstadt und lernte dort später fotografische Handgriffe von Oliver S. Scholten. Für ihn war der Kurs „Gold wert“, wie er sagt. Inzwischen stellt Schmidt sogar selbst aus.

Den Kontakt zu Oliver S. Scholten hatte er dann aber über die Jahre etwas aus den Augen verloren. Als er vor Kurzem sein Elternhaus in unmittelbarer Nähe des alten Amtsgerichts besuchte und ihm seine Mutter von dem neuen Atelier erzählte, wurde er neugierig. Dann konnte er es kaum glauben: Sein alter Mentor mit einem Atelier in seiner Heimatstadt. „So klein ist die Welt“, sagt Ulrich W. Schmidt amüsiert. Er zögerte nicht lange, am Sonnabend aus Berlin zur Eröffnung anzureisen.

Von Isabelle Richter

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