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Lokales Zwölf Millionen für den Turmbau
Lokales Zwölf Millionen für den Turmbau
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12:19 05.03.2017
Inwieweit sich der geplante Kirchturm mit der Standsicherheit des Rechenzentrums verträgt, wird derzeit untersucht. Quelle: dpa
Innenstadt

Der Wiederaufbau des Garnisonkirchturms rückt näher. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat in einem Brief an die Stiftung Garnisonkirche die politische Bereitschaft signalisiert, dass die volle Fördersumme in Höhe von zwölf Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt freigegeben wird. Das sagte der Sprecher der Stiftung Garnisonkirche, Wieland Eschenburg, am Freitag der MAZ.

Monika Grütters Quelle: dpa

Eine Sprecherin der Kulturstaatsministerin bestätigte auf Nachfrage das Schreiben. „Aussagen über eine tatsächliche Freigabe der Mittel können allerdings nicht bestätigt werden“, schränkte die Sprecherin ein. Laut Eschenburg muss nun noch der Fördermittelantrag eingereicht werden, dem unter anderem der Grütters-Brief sowie die Förderzusagen von Kirchenseite beigefügt werden. Mit der endgültigen Fördermittelzusage sei erst „in mehreren Monaten“ zu rechnen, so Eschenburg. Erst danach könnten die Ausschreibungen für die verschiedenen Bauleistungen gemacht werden.

Hier soll der Turm gebaut werden Quelle: dpa-Zentralbild

Dennoch: Die Stiftung strebt den Baustart im Herbst an. Wie berichtet, soll die reduzierte Turmvariante ohne Zierrat, Glockenturm und Turmhaube gebaut werden. Kostenpunkt: 26,1 Millionen Euro. Die Stiftung hofft, danach weitere neun Millionen Euro an Spenden einzusammeln. Mit diesem Geld sollen unter anderem der Turmhelm und das Glockenspiel gebaut werden.

Unterdessen laufen bereits Prüfungen, inwieweit sich der Bau des Turms mit der Standsicherheit des benachbarten Rechenzentrums verträgt. „Es muss geprüft werden, ob und inwieweit eine Koexistenz von Rechenzentrum und Turm der Garnisonkirche mit Seitenflügeln bauorganisatorisch, baurechtlich und technisch möglich ist“, erklärte Stadtsprecher Stefan Schulz auf Anfrage.

Das Rechenzentrum (links) steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum künftigen Turm. Quelle: dpa-Zentralbild

Derzeit wird das Rechenzentrum von Künstlern und Kulturschaffenden genutzt. Zum Betrieb des Rechenzentrums hat der Sanierungsträger Potsdam einen befristeten Vertrag mit der Stiftung SPI abgeschlossen. Dieser endet eigentlich am 31. August 2018, allerdings wurde eine Verlängerung über diesen Zeitraum hinaus in Aussicht gestellt.„Sollte die Prüfung negativ ausgehen, endet die Zwischennutzung spätestens zum derzeit geltenden Zwischennutzungszeitraum am 31. August 2018“, so Schulz.

Laut Stiftungssprecher Eschenburg werden im Zuge der Standsicherheitsuntersuchungen demnächst Bohrungen nahe dem Rechenzentrum – auf dem Areal des Turms – durchgeführt. Zur Baufeldfreimachung habe man auch drei Container in die Werner-Seelenbinder-Straße umgesetzt. Sollte sich herausstellen, dass die Turm-Bauarbeiten wegen der Nähe zum Rechenzentrum teurer werden als auf einer Freifläche, sieht Eschenburg andere in der Pflicht: „Wir sehen mögliche Mehrkosten nicht bei uns, weil wir nicht die Verursacher sind.“

Von Ildiko Röd

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