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Antonia Schmidt kämpft um eine Medaille

Deutsche Meisterschaft im Radcross Antonia Schmidt kämpft um eine Medaille

Bei den Deutschen Meisterschaften im Radcross am Wochenende in Vechta/Niedersachsen rechnen sich Sportler aus Kleinmachnow einiges aus. Allen voran die Brüder Philipp und Max Walsleben bei der Männer-Elite. Aber auch der Nachwuchs hat Chancen.

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Antonia Schmidt (14) will auf das Treppchen.

Quelle: Foto: Verein

Kleinmachnow. Das Jahr 2016 hat zwar gerade erst begonnen, aber für den RC Kleinmachnow steht schon der Saisonhöhepunkt bevor. Am Wochenende werden im niedersächsischen Vechta die Deutschen Meisterschaften im Radcross ausgetragen – und da heißt es, die traditionelle Erfolgsserie fortzusetzen.

In der Männer-Elite trifft das vor allem auf Philipp Walsleben zu, der seit Jahren in Belgien als Profi im Radcross sein Geld verdient. Der frühere U23-Weltmeister und WM-Fünfte will zurück auf den Thron, nachdem im Vorjahr seine Siegesserie bei nationalen Titelkämpfen gerissen war. Der 28-Jährige zeigte zuletzt ansteigende Form. Sein drei Jahre jüngerer Bruder Max Walsleben strebt nach Rang fünf im Vorjahr ebenso eine vordere Platzierung an. „Unter die Top-Ten sollte es schon gehen“, sagte der 25-Jährige, der 2016 einen Vertrag beim Straßenprofiteam RTS Suntec in Taiwan erhielt und damit künftig unter die Weltreisenden geht. „Ich werde hauptsächlich Rennen und Rundfahrten in Asien bestreiten“, erzählte Max Walsleben, der zu Silvester zu Besuch bei seinem Bruder in Belgien weilte und mit diesem ein paar Trainingseinheiten absolvierte.

Eine Woche vor dem Wettkampf wird nicht mehr trainiert

Den Walsleben-Brüdern nacheifern will der Nachwuchs ihres Heimatvereins RC Kleinmachnow. Die größten Medaillenchancen dürfte am Wochenende Antonia Schmidt haben. Die 14-Jährige sagt: „Auf das Treppchen zu kommen, muss ich unbedingt schaffen. Ich kenne den Kurs. Er ist sehr schnell, da sollte es keine Probleme geben.“ Zur Vorbereitung auf die Titelkämpfe hat sie ein ganz persönliches Rezept. „Die letzte Woche vor dem Wettkampf trainiere ich nicht. Das hat sich bei mir so bewährt. Da kann ich noch mal meine Kräfte sammeln“, berichtet die Schülerin der 9. Klasse des Weinberg-Gymnasiums, die sich mit Schulaufgaben versuchte abzulenken. „Denn das Lampenfieber steigt von Tag zu Tag. Das ist auch gut so. Ich bin bereit.“

In ihrer Altersklasse U17 wird bei den Mädchen erstmalig um die deutsche Meisterschaft im Radcross gefahren. Zwei Sportlerinnen aus Hessen, Lucie Rutsch und Chenoa Brach, sind ihre größten Konkurrentinnen. Mit Teamarbeit der beiden rechnet Antonia Schmidt nicht. „Da kämpft jede für sich um das beste Ergebnis“, ist sie überzeugt.

Das wünscht ihr Vater und Vereinschef Markus Schmidt auch Patrick Ceglarek (U17), Leon Witt (U19) und Philipp Unterberger (U15) sowie dessen Mutter Birgit Unterberger bei den Frauen. „Im Radcross haben wir national sicherlich die größten Erfolgsaussichten“, nimmt Markus Schmidt noch einmal Bezug auf die Tradition des Vereins.

Von Peter Stein

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