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62:70 – Courage der Baskets wird nicht belohnt

Oberliga-Play-offs 62:70 – Courage der Baskets wird nicht belohnt

Mit dem Kampf um den Aufstieg werden sie wohl nichts mehr zu tun haben: Die Brandenburger Basketballer vom SFB 94 haben auch das zweite Spiel der diesjährigen Oberliga-Play-offs verloren. Im Heimspiel gegen die BG Lauchhamer setzte es am vergangenen Samstagabend nach großem Kampf eine 62:70-Niederlage.

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Vor allem zu Beginn ganz stark: Philipp Schöttler (weißes Nicki).

Quelle: Ale

Brandenburg/H. Mit dem Kampf um den Aufstieg werden sie wohl nichts mehr zu tun haben: Die Brandenburger Basketballer vom SFB 94 haben auch das zweite Spiel der diesjährigen Oberliga-Play-offs verloren. Im Heimspiel gegen die BG Lauchhamer setzte es eine 62:70-Niederlage.

Diese als unnötig zu bezeichnen, wäre aufgrund der ungünstigen Vorzeichen etwas vermessen – immerhin starteten die Havelstädter mit lediglich sechs Mann in die Partie, während die Gäste mit voller Kapelle aus der Lausitz anreisten. Was die durch fünf Ausfälle – unter anderem ist die Saison für Christian Rosenkranz nach einer Patellasehnenentzündung beendet – dezimierte Truppe von Coach Florian Schöttler in der Halle am Marienberg anbot, war deshalb durchaus beachtlich und eine klare Leistungssteigerung zum vorangegangenen Spiel in Rathenow.

Baskets beginnen mit sechs Mann

So gelang es der Heimmannschaft, Lauchhammer nicht davonziehen zu lassen und das Spiel, vor allem in der ersten Hälfte, ausgeglichen zu gestalten. Lagen die Baskets zum Ende des ersten Viertels noch mit 12:16 zurück, kämpften sie sich im zweiten Viertel wieder heran und gingen kurzzeitig sogar mit 28:27 in Führung. In dieser, ihrer stärksten Phase, konnten sich die Brandenburger vor allem auf ihren Kapitän Stiev Dignas und den wie immer hoch motivierten Matthias Jagla verlassen. Zudem überzeugte in der ersten Hälfte der Partie Flügelspieler Philipp Schöttler mit einer herausragenden Trefferquote. Das reichte jedoch trotzdem nicht, um Lauchhammer zur Pause in Schach zu halten. Nach einem 8:0-Lauf zogen die Gäste zum 28:35-Halbzeitstand davon.

Erstaunlich: Der nun erwartete und völlig legitime Einbruch der Baskets im zweiten Abschnitt blieb aus. Nun verstärkt durch Stefan Bronnert, der von einer anderweitigen Verpflichtung zum Spiel stieß, konnte Trainer Schöttler zumindest ein wenig durchtauschen. Zum Ende des dritten Drittels hatte sich Lauchhammer noch immer keinen beruhigenden Vorsprung herausgeworfen – 49:55.

Kräfte schwinden zum Ende

In den letzten zehn Minuten schwanden die Kräfte der Baskets aber doch zusehends, die Präzision in den Aktionen nahm in dieser Phase des Spiels deutlich ab. Zudem fehlte am Samstag auch das nötige Quäntchen Glück, um die Lausitzer zu schlagen. So reichte den Gästen eine nur durchschnittliche Leistung zum Sieg.

„Ich bin zufrieden mit meinem Team, es hat das Maximum herausgeholt“, sagte Coach Schöttler nach dem Spiel – und hatte damit nicht Unrecht.

Zwei weitere Heimspiele haben die Baskets noch vor der Brust. Am kommenden Samstag, 27. Februar, geht es gegen Stahnsdorf II. Eine Woche später kommt es zum Rückspiel gegen die Red Eagles aus Rathenow. Beide Spiele beginnen jeweils um 18 Uhr in der heimischen Halle am Marienberg.

Von Philip Rißling

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