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Aus den Baskets werden die Havel Towers

Basketball-Oberliga Aus den Baskets werden die Havel Towers

Um trotz schwindender Spieleranzahl für die Zukunft in der Basketball-Oberliga gerüstet zu sein, gehen die Baskets Brandenburg und die Red Eagles aus Rathenow künftig gemeinsame Wege. Das fusionierte Männerteam wird künftig von Florian Schöttler trainiert, der mit der Mannschaft ambitionierte Ziele hat.

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Der Brandenburger Florian Schöttler wird die neu gegründeten Havel Towers in der kommenden Saison trainieren.

Rathenow. Die Red Eagles Rathenow gehören seit Jahren zu den Spitzenteams der Basketball-Oberliga. Doch auch bei Rathenows Korbjägern machten sich zunehmend Besetzungsprobleme bemerkbar. Daher entschlossen sich die Verantwortlichen des Vereins im Sommer dazu, eine Spielgemeinschaft mit den Brandenburger Basketballern in Angriff zu nehmen. Die Idee traf auch bei den Brandenburgern auf offene Ohren. Daher werden beide Mannschaften in der kommenden Saison nicht mehr eigenständig, sondern als Havel Towers an den Start gehen.

„Der Schritt war notwendig geworden, da beide Standorte dauerhaft wohl keinen Oberliga-Basketball hätten personell stemmen können“, so Martin Skowronek von den Red Eagles, der der neuen SG absolut positiv gegenüber steht. „Ich glaube, beide Mannschaften ergänzen sich ganz gut und können zusammen einiges Bewirken“, so Skowronek weiter. Als neuer alter Trainer wurde dazu Florian Schöttler gewonnen. Der 29-Jährige hatte zuletzt bereits seit drei Jahren das Zepter auf der Brandenburger Bank geschwungen und möchte nun an die erfolgreiche Arbeit anknüpfen. „Es ist klar, dass wir erfolgreichen Basketball spielen wollen. Die Play-Offs sollten es schon sein, auch wenn ich ein genaues Ziel nicht vorgeben möchte. Die Mannschaft soll sich erst einmal finden“, so Schöttler. Die Vorbereitung lief bisher ganz gut an. 15 bis 25 Spieler trafen sich zu den Einheiten, welche abwechselnd in Rathenow und Brandenburg stattfinden.

„Die Jungs ziehen ordentlich mit. Das ist aber auch nötig, wenn man einen Platz im Kader ergattern möchte. Die endgültige Mannschaftsmeldung ist Mitte August, bis dahin hat jeder Zeit, sich anzubieten“, so der Trainer. Mit 15 oder 16 Spielern wird für die erste Mannschaft geplant. Dazu sollen zwei oder drei Jugendspieler den Kader ergänzen. „Wir werden den Kader leistungsorientiert zusammenstellen. Dabei spielt es auch keine Rolle, wie viele Rathenower oder Brandenburger letztlich spielen werden“, so Schöttler. Die zweiten Mannschaften werden weiterhin eigenständig agieren. Auch die Jugendmannschaften bleiben in ihren Stammvereinen. Die Heimspiele des ersten Männerteams werden geteilt. Abwechselnd wird in Brandenburg oder Rathenow gespielt werden.

„Wir wollen dem Gegner künftig schon unseren Spielstil aufdrücken. Das bedeutet, dass wir schnellen Basketball spielen wollen, mit vielen einfachen Punkten aus schnellen Gegenstößen. Ich glaube, der Kader ist dazu sehr gut aufgestellt, wenn jeder bereit ist, in den 20 bis 25 Minuten, in denen er spielt, Vollgas zu geben“, so der Trainer der Havel Towers. Auch defensiv hat Schöttler einiges vor. Eine Mann-gegen-Mann-Deckung soll einstudiert werden. „Diese wollen wir gegebenenfalls auch über das komplette Feld spielen, um den Gegner unter Druck zu setzen und viele einfache Ballgewinne zu erzwingen.“

Dass die Havel Towers in den kommenden Jahren aber auch höhere Ziele als die Oberliga haben, macht Martin Skowronek aber auch deutlich. „Der Konkurrenzkampf ist angestiegen. Auch wenn wir im ersten Jahr ohne Druck agieren können, soll es perspektivisch schon in Richtung Regionalliga gehen. Wir sind der basketballerische Leuchtturm im Westen Brandenburgs. Das wollen wir nutzen“, so der Verantwortliche der Red Eagles.

Von Christoph Laak

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