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Bestes Auswärtsspiel bleibt ohne Belohnung

SV 63 muss sich dem LHC Cottbus mit 26:28 geschlagen geben Bestes Auswärtsspiel bleibt ohne Belohnung

Die Handballer des SV 63 haben ihr Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidaten LHC Cottbus mit 26:28 verloren. Dabei schnupperten die Brandenburger lange sogar an der Überraschung, mussten diese Hoffnung nach einer Schwächephase Anfang der 2. Hälfte aber begraben.

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Torwart Andy Witowski machte in Cottbus ein gutes Spiel, musste sich mit seinem SV 63 dem Aufstiegsaspiranten aber knapp geschlagen geben

Quelle: Marcus Alert

Cottbus. Mit dem LHC Cottbus wartete am vergangen Sonnabend eine der schwersten Auswärtshürden auf die Männer des SV 63 Brandenburg-West. In der vergangenen Saison sind die Cottbuser knapp am Aufstieg in die 3. Liga gescheitert. Demzufolge war der SV 63 in diesem Spiel krasser Außenseiter. Hinzu kam, dass mit Denny Alpers ein wichtiger Rückhalt der Mannschaft verletzt fehlte. Sein Backup, Jurij Benkendorf, befand sich im Urlaub und konnte der Mannschaft ebenfalls nicht helfen. Mit Andy Witowski stand also nur ein etatmäßiger Torwart zur Verfügung, so dass sich Co-Trainer Frank Seiler die Torwart-Kluft überzog. Zum Glück musste Seiler nicht eingreifen, denn Witowski hatte einen guten Tag erwischt und konnte in der Anfangsphase gegen die jungen Werfer der Cottbuser regelmäßig parieren. Die Brandenburger erwischten einen Start nach Maß, so dass die Cottbuser Halle bereits nach 15 Minuten sehr still wurde. Auf der Anzeigetafel stand ein 11:5 für den Außenseiter. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnte der SV 63 immer wieder einfache Tore über die zweite Welle erzielen und Ackermann erwies sich als sicherer 7m-Schütze. Leider wurden einige Nachlässigkeiten im Angriff sofort eiskalt bestraft. Einfache Abspielfehler und zu früh genommene Würfe führten zu einem Halbzeitstand von 17:14 für die Brandenburger.

In der Halbzeitpause wurde noch einmal deutlich angesprochen, dass an diesem Tag eine Überraschung möglich wäre. Einige umstrittene Entscheidungen der Unparteiischen sowie fünf Minuten ideenloses Angriffsspiel des SV 63 führten jedoch in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte zu einem Einbruch der ansonsten starken Leistung. Über die Stationen 16:19, 19:19 und 23:19 konnten die schnellen Cottbuser ihrer Favoritenrolle gerecht werden und nutzten jede Angriffsschwäche der Brandenburger. Viele gingen jetzt von der Vorentscheidung aus. Aber die Brandenburger Männer steckten nicht auf. Im Mittelblock steigerten sich P. Kryszon und Ackermann wieder und bekamen vor allem den gegnerischen Kreisläufer Robert Michling besser in den Griff. Dieser war ebenfalls nur als Notnagel aufgelaufen, da sich der etatmäßige Kreisläufer der Cottbuser verletzt hatte, machte aber durch seine Erfahrung aus der 2. Bundesliga den Unterschied im Angriff des LHC. Er konnte für seine Mitspieler immer wieder Lücken reißen. Der SV 63 kämpfte sich über ein nun zähes Spiel wieder auf 25:26 heran. Beim Stand von 25:27 bestand die Möglichkeit, durch freie Würfe über Nhantumbo und Witt den Ausgleich zu schaffen. Am Ende sprach Trainer Dietmar Rösicke in der Kabine von einer sehr guten Leistung seiner Schützlinge, die mit 26:28 die Punkte nicht mit nach Hause nehmen durften. Aufgrund der Leistung hätten sie wenigstens einen Punkt verdient gehabt und es ginge ja schließlich in Spielen gegen die Staffelfavoriten nicht nur um Punkte, sondern auch darum, sich weiter zu entwickeln. Denn die nächsten Spiele werden alles andere als einfach. Im nächsten Heimspiel am 31. Oktober kommt die noch verlustpunktfreie SG OSF Berlin nach Brandenburg, bevor es anschließend zum schweren Auswärtsspiel nach Neubrandenburg geht.

Von Frank Seiler

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