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Blau-Weiß ist in der Hinrunde ungeschlagen

VC-Damen sind Herbstmeister Blau-Weiß ist in der Hinrunde ungeschlagen

Mit zwei 3:0-Erfolgen beendeten die Volleyballerinnen des VC Blau-Weiß Brandenburg die Landesliga-Hinrunde. Sie gaben in zehn Begegnungen nur einen Punkt ab und führen die Tabelle souverän an.

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Victoria Saage gehörte am Sonnabend zum erfolgreichen Brandenburger Team.

Quelle: Foto: Marcus Alert

Werder. Mit gemischten Gefühlen fuhren die ersten Frauen des VC Blau-Weiß Brandenburg um das Trainerduo Grawe/Wolfram zu ihrem letzten Punktspieltag des Jahres zum Werderaner Volleyballverein. Zwar war man als ungeschlagener Tabellenführer Favorit in den beiden Partien, doch die Ausgangslage gestaltete sich weniger entspannt als erwartet. Zunächst musste Trainer Grawe aufgrund von Krankheit, Verletzung und anderen Verpflichtungen auf sechs Spielerinnen verzichten. Kurzfristig half Luise Rossek aus der 3. Mannschaft aus.

Mit dem VSV Havel Oranienburg II traf man auf das einzige Team, das dem VCBW bisher einen Punkt abringen konnte. Werder wiederum kannten die Frauen aus absolvierten Testspielen, die zwar souverän gewonnen wurden, jedoch konnte die Truppe aus der Blütenstadt in der Vorwoche dem ebenfalls stark in die Saison gestarteten Zweitplatzierten aus Hennigsdorf lange Paroli bieten und einen Punkt abnehmen.

Gegen Oranienburg setzte Trainer Grawe zunächst auf die Start-Sieben. Anders als im ersten Aufeinandertreffen hatten die Brandenburgerinnen an diesem Tag keine Probleme den Gegner in Schach zu halten. Kapitänin Alex beendete den 1. Satz beim 25:15 schließlich rigoros mit einem sehenswerten Angriff. Noch deutlicher gestaltete sich der 2. Durchgang. Mit unveränderter Aufstellung gingen die Damen ans Netz. Während sich Bessert und Rossek mit ihren Aufschlagserien die Schultern warm spielten, musste Oranienburgs Coach Daniel Runge bei 2:7 und 4:18 beide Auszeiten nehmen. Jedoch umsonst. Mit 25:11 ging auch dieser Satz nach Brandenburg. Der 3. Durchgang sollte nun auch der letzte werden. Der VSV Havel, der ebenfalls ohne einige Stammspielerinnen und unter der Erkältungswelle leidend anreiste, konnte dem VCBW auch hier nichts mehr entgegensetzen und gab Satz und Spiel schließlich mit 14:25 an den Tabellenführer ab.

Nach langer Wartezeit – Werder setzte sich erst mit 3:2 gegen Oranienburg durch – ging es nun gegen den Gastgeber ans Netz. Verändert auf der Zuspiel- und Liberaposition (Böttger für Weber und Höft für Vogel), zeigten die Brandenburgerinnen auch hier, warum sie die Tabelle souverän anführten. Über die Stationen 9:2 und 16:2 – Besserts Schulter war nach zehn Aufschlägen in Folge erneut warm – gelang nach nur 15 Minuten ein schneller Satzgewinn. Nur wenig mehr ließ man im 2. Durchgang zu. Druckvolle Aktionen ließen Werder beim 25:15 erneut keine Chance. Als nach 52 Minuten reiner Spielzeit letztlich der Abpfiff zum 25:11 ertönte, war die Stimmung auf Brandenburger Seite ausgelassen. Schließlich hatte man sich die Herbstmeisterschaft gesichert.

Von Olivia Vogel

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