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Christiane-Stolze-Preis für Marike Hase

Abrudern beim RCHB Christiane-Stolze-Preis für Marike Hase

Marike Hase ist die neue Preisträgerin des Christiane-Stolze-Gedächtnispreises, der alljährlich an die erfolgreichste RCHB-Ruderin im Alter von zwölf bis 14 Jahren vergeben wird. Die 13-jährige Ruderin konnte am Wochenende beim Abruder-Appell des RCHB Urkunde und Prämie aus den Händen von Gabriele Stolze, der Schwester der verstorbenen Christiane entgegennehmen.

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Am Sonnabend fand die letzte offizielle Ausfahrt der Ruderer des RCHB statt.
 

Quelle: Foto: Privat

Brandenburg/H.  Marike Hase ist die neue Preisträgerin des Christiane-Stolze-Gedächtnispreises, der alljährlich an die erfolgreichste RCHB-Ruderin im Alter von zwölf bis 14 Jahren vergeben wird. Die 13-jährige Ruderin konnte am Wochenende beim Abruder-Appell des RCHB Urkunde und Prämie aus den Händen von Gabriele Stolze, der Schwester der verstorbenen Christiane entgegennehmen. Auch Fini Sturm, in diesem Jahr Vizeeuropameisterin und WM-Sechste bei den Frauen, hatte diesen Preis vor nicht allzu langer Zeit sogar gleich zweimal gewonnen.

Marike Hase rudert erst seit zwei Jahren, sie war sie mit einer Freundin von der Leichtathletik ins Ruderboot gewechselt. „Nach einem Schnuppertraining bin ich geblieben“, so die in Wust wohnende Saldern-Schülerin. Unter der Regie von Jörg Gildemeister und Henriette Schwarz trainiert sie dreimal in der Woche und vor den Höhepunkten ging es auch an den Wochenenden auf das Wasser.

Etwas überraschend holte sie bei den Landesmeisterschaften gleich Gold und Silber. Doch beim Bundeswettbewerb, der inoffiziellen deutschen Meisterschaft, hatte sie eigentlich niemand auf dem Zettel. Aber über die Langstrecke, die wegen der Hitze auf 2000 Meter verkürzt wurde, gewann sie mit der insgesamt zweitschnellsten Zeit holte sich die Silbermedaille. Über die 1000 Meter-Distanz wurde es Bronze.

Seit drei Jahren wird auch immer ein männlicher Nachwuchsruderer prämiert. Nachdem zweimal Dominik Schmedes geehrt wurde, war es dieses Mal Frederik String. „Er hat sich besonders in diesem Jahr sehr gut weiterentwickelt“, lobt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Lars Beilfuß.

Überhaupt war es wieder ein gutes Jahr für den 230 Mitglieder zählenden Verein. Denn Fini Sturm befindet sich aufgrund ihrer Erfolge im Leichtgewichts-Doppelzweier auf dem Weg zu den olympischen Spielen 2016. Fast etwas untergegangen ist die Goldmedaille von Tobias Oppermann bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju. Etwas Pech hatte Max Röger, der trotz Bronze beim Ruder-Weltcup in Varese, dem 6. Platz beim Weltcup-Finale in Luzern und dem deutschen Meistertitel im Ergometerrudern mit neuem deutschen Rekord durch das Qualifikationsraster des deutschen Verbandes fiel und nicht bei den Weltmeisterschaften starten durfte. Auch die Masters des RCHB sorgten wieder für internationales Edelmetall. Guido Kutscher, Enrico Goldstein sowie die Brüder Jens und Lars Beilfuß holten dreimal Gold bei der Fisa-World-Masters-Regatta.

Von Marcus Alert

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