Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Fini Sturm im Weltcup-Finale in Luzern

Ruder-Weltcup in Luzern Fini Sturm im Weltcup-Finale in Luzern

Die RCHB-Ruderer Max Röger und Fini Sturm starteten beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern. Marie-Louise Dräger aus Rostock und Fini Sturm schafften es im Zweier bis in den Endlauf. Max Röger trat gesundheitsbedingt im Finale nicht mehr an. Er wurde daraufhin vom Verband nicht für die Weltmeisterschaft nominiert.

Voriger Artikel
Teilnehmerrekord beim Streetsoccer-Finale
Nächster Artikel
Nadine Komander holt den Regional-Titel

Fini Sturm (l.) und Marie-Louise Dräger beim Stadtspaziergang.

Quelle: Privat

Luzern. Super Stimmung, sonniges Wetter und spannende Ruderwettkämpfe erlebten die beiden RCHB-Ruderer Max Röger und Fini Sturm zusammen mit Trainer Andreas Herdlitschke beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern. Marie-Louise Dräger aus Rostock und Fini Sturm ließen sich von den starken Gegnern im Vorlauf nicht beirren und siegten mit einem souveränen Vorsprung von fünf Sekunden auf die USA.

Dieser Sieg war nötig, um sich direkt für das Halbfinale zu qualifizieren. Doch im Halbfinale starteten sie nicht so gut wie sonst in das Rennen. Sie ließen sich zu sehr von den starken Windböen aus dem Konzept bringen, ruderten ein wenig unsauber und befanden sich so bei Streckenhälfte nur auf Platz vier. Erst im Endspurt konnten sie sich noch an den Niederländerinnen vorbeischieben und den 3. Platz und somit die Finalteilnahme sichern. Dass dieser Kampf im Halbfinale viel Kraft gekostet hatte, merkten die beiden im Finale. Sehr schnell befanden sie sich im hinteren Teil des Feldes. Aber sie ließen sich auch nicht „abschlachten“, sondern kämpften weiter und fuhren ein gutes Rennen. Und so konnten die beiden am Ende auch mit dem 6. Platz zufrieden sein.

Max Röger verpasst die WM

Für Max Röger ging es in Luzern nicht nur um die internationale Standortbestimmung, sondern vor allem um die nationale Entscheidung, wer im Leichtgewichts-Männer-Einer bei der WM in Frankreich an den Start gehen darf. Leider verlief die Vorbereitung alles andere als optimal. Max Röger hatte eine Woche lang mit einem Infekt zu kämpfen. Dass er diesen noch nicht ganz auskuriert hatte, merkte er in seinen Rennen. Im Vorlauf und Halbfinale fühlte er sich jeweils schon sehr früh ziemlich schlapp und erschöpft. Trotzdem schaffte er es, sich für das Finale der besten sechs zu qualifizieren. Nach dem Halbfinale musste er jedoch krankheitsbedingt abmelden, somit konnte er im Finale nicht mehr antreten.

Noch ärgerlicher als die Abmeldung ist jedoch die Tatsache, dass sich der Deutsche Ruderverband nach dem Wochenende gegen Max Röger in der Frage, wer den Einer zur WM fährt, aussprach. Max Röger war in allen Einer-Rennen in dieser Saison schneller als seine deutschen Konkurrenten, sowohl im direkten Vergleich, als auch im indirekten Zeitvergleich. Nur im Halbfinale bei den deutschen Meisterschaften auf dem Beetzsee im April, als er bei sehr schwierigen äußeren Bedingungen mit großen Wellen einen kapitalen Krebs zog und sich somit nur für das B-Finale qualifizierte, war er nicht der Schnellste. Dieser 7. Platz in Brandenburg war nun der wichtigste Grund bei der Entscheidung gegen Max Röger.

Von Lars Beilfuß

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.