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Fini Sturm will zu Olympia und zur EM

Ruder-Europameisterschaft Fini Sturm will zu Olympia und zur EM

Trotz des deutschen Vizetitels hat Fini Sturm das Olympiaticket immer noch nicht sicher. Am Sonnabend muss sie in Köln ein Entscheidungsrennen bestreiten.

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Fini Sturm (l.) und Anja Noske tragen bei der Siegerehrung die deutsche Meisterin Marie-Louise Dräger auf Händen.

Quelle: Foto: WNO

Köln. Der deutsche Vizetitel bei den Kleinbootmeisterschaften in Köln bedeutet für Fini Sturm noch nicht das Olympia-Ticket. Die RCHB-Ruderin war am Sonntag bei dieser wichtigsten nationalen Qualifikation hinter ihrer vorjährigen Zweier-Partnerin Marie-Louise Dräger (Rostock) auf Platz zwei gerudert. Bis 1750 Meter lag die Brandenburgerin im leichten Einer recht deutlich auf Silberkurs. 3,5 Sekunden betrug zwischenzeitlich der Vorsprung. Am Ende kam Anja Noske noch bedrohlich näher. Doch Fini Sturm konnte den Angriff abwehren und eine Sekunde Vorsprung ins Ziel retten. Nach Platz vier im vergangenen Jahr landete sie nun auf Platz zwei.

Normalerweise wäre dies bereits die Qualifikation für Rio gewesen. Doch die Verantwortlichen haben stattdessen ein Stechen der drei in Frage kommenden Leichtgewichtszweier, der einzigen olympischen Bootsklasse der leichten Skuller, anberaumt. Das Rennen findet am Sonnabend um 10.20 Uhr in Köln statt. Fini Sturm wird dabei mit Marie-Louise Dräger in einem Boot sitzen. „Das Boot ist zwar favorisiert, aber letztlich entscheidet auch die Tagesform“, so Bundestrainer Andreas Herdlitschke. „Die Spitze ist sehr dicht beisammen“, weiß der Brandenburger.

Fest steht, dass das Siegerboot dieses Ausscheidungsrennens bei der Europameisterschaft auf der Brandenburger Regattastrecke (6. bis 8. Mai) und beim Weltcup in Luzern (29. Mai) an den Start gehen wird. Fini Sturm hat zumindest den Bonus, dass sie bei einer Niederlage in Luzern in einem zweiten deutschen Boot sitzen würde. Die Heim-EM würde sie bei einem negativen Ausgang des Kölner Rennens aber verpassen, da dort nur ein deutsches Boot zugelassen ist. Im vergangenen Jahr hatte Sturm zusammen mit Dräger bei der EM Silber gewonnen.

Bei Max Röger ist die Ausgangslage genau umgekehrt. Der Brandenburger landete in Köln im Leichtgewichts-Einer auf dem eigentlich guten Platz vier, wäre damit aber raus aus dem Kampf um das Olympia-Ticket gewesen. Doch auch bei den Männern gibt es am Sonnabend, um 10 Uhr, ein Entscheidungsrennen. Dort ist er allerdings mit seinem Partner Daniel Lawitzke in der Außenseiterrolle. Auch hier fährt das Siegerboot nach Brandenburg zur Europameisterschaft.

Von Marcus Alert

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