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Fünfte Auflage des Kloster-Cups

Radfahren Fünfte Auflage des Kloster-Cups

Der 5. Kloster-Cup für Hobby-Rennfahrer wird in diesem Jahr mit sechs Rennen ausgetragen, wobei allerdings nur fünf in die Wertung fließen. Seine Premiere innerhalb des Cups erlebt dabei das Rundstreckenrennen im Gewerbepark in Ziesar.

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Gleich mehrere Radsportvereine haben sich für den Kloster-Cup zusammengetan.

Quelle: Marcus Alert

Lehnin. Der mittlerweile 5. Kloster-Cup für Hobby-Rennfahrer wird in diesem Jahr mit sechs Rennen ausgetragen, wobei allerdings nur fünf in die Wertung fließen. Es gibt wieder das knackige Zeitfahren in Rietz, das Rundstreckenrennen/Kriterium Rund um den Alten Weber im SWB-Park, das Bergzeitfahren in Kotzen und das Paarzeitfahren in Barnewitz. Die Margrafentour ist zwar nicht neu, doch erfolgt in diesem Jahr erstmals eine Zeitnahme. Und seine Premiere innerhalb des Cups erlebt das Rundstreckenrennen im Gewerbepark in Ziesar.

Nur beim Rietzer Einzelzeitfahren sind zumindest regionale Lizenzfahrer erlaubt. „Wir wollen einen Wettkampf für Brandenburg und Potsdam-Mittelmark auf die Beine stellen“, so Organisator Holger Jurich vom KSB. Vorteil des KSB ist, dass er nicht Mitglied im Bund deutscher Radfahrer ist. Somit muss er mit keinen Sanktionen rechnen.

Das trifft aber nicht auf die anderen Veranstalter wie BSC Süd 05, Kloster Lehnin und Germania Gräben zu. „Wir haben den schwarzen Peter und müssen sicherstellen, dass bei uns kein Lizenzfahrer startet“, so Henry Bertz, Radsport-Abteilungsleiter des BSC Süd 05. Auch Lizenzfahrern, die sich nicht an das Verbot halten, drohen übrigens vom BDR Sanktionen. „Der BDR steht sich damit selbst im Wege“, ist Ronald Bertz vom BSC Süd 05 überzeugt.

Vor einigen Tagen stand das Rietzer Einzelzeitfahren noch auf der Kippe. „Die Straße im Gewerbegebiet weist erhebliche Mängel auf“, so KSB-Geschäftsführer Thomas Bottke. Doch der Bürgermeister von Kloster Lehnin, Uwe Brückner, hat nicht nur die Schirmherrschaft über dieses radsportliche Highlight übernommen. „Die Aufträge zur Beseitigung der Mängel sind bereits ausgelöst“, so Brückner. Die beiden Rennen im Havelland – in Kotzen und Barnewitz – standen im vergangenen Jahr kurz vor der Absage. „Wir hatten große Probleme mit den notwendigen Genehmigungen“, so Henry Bertz. Er hoffe, dass sich dies 2017 nicht wiederholt. Die beiden verbleibenden Rennen, in Ziesar und im Brandenburger SWB-Park, finden dagegen auf abgesperrten Straßen statt. Das trifft auch auf die Markrafentour zu. Start ist auf dem Lehniner Markgrafenplatz. Von dort geht es als touristische Ausfahrt auf den Truppenübungsplatz. Dort startet dann das eigentliche Rennen. Alle Rennen sind auf maximal 150 Starter ausgerichtet. Für alle Läufe gibt es maximal 400 Punkte. Beim Kriterium kommen noch die Punkte der Wertungssprints hinzu. Um den Meister aller Klassen zu ermitteln, gibt es für jeden Fahrer wieder einen Leistungskoeffizienten, der nach Alter und Geschlecht ermittelt wird. „Das ermöglicht die Wertung beider Geschlechter und aller Altersklassen in nur einem System“, so Stefan Weinreich. Er ist bei der Organisation des Klostercups von Beginn an dabei, doch seit zwei Jahren laufen die Fäden bei ihm zusammen. „Ich füge die Ergebnisse der einzelnen Rennen in einem Programm zusammen, das ich von Thomas Waldeck übernommen habe“, verrät Weinreich. Und er ist auch für die Radsport-Party am 21. Oktober verantwortlich. Dort dürfen die Radsportler teilnehmen, die bei mindestens vier Rennen dabei waren. Sie erhalten auch einen auf sie zugeschnittenen Kalender. Und es gibt die Siegerehrungen. Die besten zehn der Cup-Wertung werden ausgezeichnet. Von Carmen Schmidt, Chefin von Edeka in Lehnin und Groß Kreutz, wurde zudem die Extrawertung, der Schokoladenpokal der Frauen, ins Leben gerufen. Hier fließen allerdings nur vier Läufe ein. Und die besten sechs Frauen – im vorigen Jahr waren 21 am Start - erhalten einen Schokoladenpokal.

Von Marcus Alert

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