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Kaluzny und Kampf 24 Stunden unterwegs

Stern-Radfahrt Kaluzny und Kampf 24 Stunden unterwegs

Die Wasserfreunde Jörg Kaluzny und Udo Kampf bewältigen eine Stern-Fahrt von Berlin zur Wartburg als Randonneure. Die beiden Radwanderer legten innerhalb von 24 Stunden 374 Kilometer zurück. Nachts um 4 Uhr legten sie eine halbstündige Schlafpause ein.

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Die Wasserfreunde-Triathleten Jörg Kaluzny (l.) und Udo Kampf erreichten nach 24 Stunden die Wartburg.

Quelle: Privat

Brandenburg/H. Nachts um 4 Uhr stiegen Udo Kampf und Jörg Kaluzny von ihrem Rennrad, um sich für ein knappes halbes Stündchen in ein Buswartehäuschen zu legen. Da waren die beiden Wasserfreunde-Triathleten bereits seit 19 Stunden im Sattel und das Ziel der Tour noch einige Stunden entfernt. „Nach dem leichten Dämmerschlaf ging es aber deutlich besser weiter“, so Udo Kampf.

Um 9 Uhr des Vortages waren Jörg Kaluzny und Udo Kampf mit Frank Warnke und Gerd Wolf (Berlin) in Berlin gestartet, um als Bestandteil einer Sternfahrt in 24 Stunden per Rad die Wartburg zu erreichen. Dazu waren die Rennräder im Vorfeld mit Licht und Satteltaschen ausgestattet worden. Denn eine wichtige Regel der Randonneure ist, keine Hilfe von außen anzunehmen.

Vom Werkzeug über Essen bis hin zum Trinken hatte man alles dabei. Und der 69-jährige Wolf hatte die Strecke und den Zeitplan ausgetüftelt. Unterwegs musste in bestimmten Tankstellen und Restaurants die Nachweiskarte abgestempelt werden. Kurz vor der Bischofsstadt Ziesar stieg Wolf wegen gesundheitlicher Probleme aus, er merkte, dass er die Truppe zu sehr aufhielt „Da lagen wir gut eine Stunde im Minus“, so Kampf. Doch bei einem Durchschnittstempo von 25 km/h lag man trotz beständigen Gegenwindes schnell wieder im Limit und machte nach 172 Kilometer in einer Pizzeria in Bernburg die erste längere Pause.

Ab Bernau wurde es dann deutlich welliger und weiter ging es schließlich über Sömmerda weiter in Richtung Gotha. Gegen 4 Uhr machte sich bei den drei Radsportlern immer mehr Müdigkeit breit, kam es nun häufig zu Unkonzentriertheiten. „Die Pause war da eindeutig die richtige Entscheidung“, so Jörg Kaluzny.

In Gotha wurde ausgiebig gefrühstückt, auch, weil man sich an die Regeln halten musste. Denn zwei Stunden vor Ablauf der 24 Stunden durfte man dem Ziel nicht näher als 20 Kilometer gekommen sein. Bei Sonnenschein ging es dann schließlich nach Eisenach, wo die drei Randonneure noch einmal beim heftigen Anstieg zur Wartburg mächtig ins Schwitzen gerieten.

Doch nach 24 Stunden und 374 Kilometer inklusive 2600 Höhenmetern war es dann endlich geschafft. Nach der heißen Dusche fanden sich die gut 300 Teilnehmer der Sternfahrt noch zu einer Feierstunde im Wartburg-Museum ein, ehe es mit dem Zug wieder nach Hause ging.

Von Marcus Alert

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