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Niederlage für Brandenburger Handballer

Neuerliche Auswärtsniederlage Niederlage für Brandenburger Handballer

40 Gegentore kassierten die Handballer des SV 63 Brandenburg-West am Wochenende beim Auswärtsspiel gegen Fortuna Neubrandenburg. Die Brandenburger waren sprachlos angesichts der hohen Niederlage (21:40): „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte Trainer Dietmar Rösicke. Am Ende kassierte sein Team noch drei Rote Karten.

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Die Brandenburger Abwehr kassierte in Neubrandenburg 40 Gegentore.

Quelle: Marcus Alert

Neubrandenburg. Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer des SV 63 Brandenburg-West haben ihr Spiel bei Fortuna Neubrandenburg überaus deutlich mit 21:40 (11:17) verloren. Trainer Dietmar Rösicke fehlten nach dem Abpfiff fast die Worte: „So eine Niederlage habe ich noch nie erlebt“. Gleich drei seiner Spieler mussten sich am Ende die Begegnung von der Tribüne aus anschauen.

Dabei war das Trainergespann noch froh, dass es keine Rote Karte mit Bericht gab. Denn das hätte eine Sperre zur Folge gehabt. „Wir haben die Spieler am Ende immer wieder besänftigt und auch selbst nichts mehr gesagt“, so Rösicke. Die Leistung der Schiedsrichter sei geradezu katastrophal gewesen. Fast jede eigene Aktion in der Abwehr sei mit zwei Minuten und einem Siebenmeter bestraft worden. Auf der anderen Seite seien seine Spieler einfach umgerannt worden, ohne dass es einen Pfiff gegeben habe. Nach dieser Niederlage bleiben die heimstarken Brandenburger Handballer auswärts weiterhin ohne Punktgewinn.

Bis Mitte der 1. Halbzeit führte der SV 63, der auf den gesperrten Christoph Witt verzichten musste, noch mit 5:4. Doch dann gab es ein paar strittige Aktionen und die Brandenburger Gemüter erhitzten sich. Die Situation schaukelte sich mehr und mehr hoch. Während sich die Rösicke-Truppe über den einen oder anderen Pfiff noch wunderte oder nach einem klaren Foul ihn eigentlich erwartete, konterten unterdessen die Gastgeber. So führten sie zur Halbzeit schon deutlich mit 17:11.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts. Brandenburg war nicht in der Lage, das Spiel an sich zu reißen und die Referees blieben bei ihrer einseitigen Bewertung der Begegnung. Mitte der 2. Halbzeit wurde dann von Seiten des SV 63 die weiße Fahne gehisst, gab sich die Mannschaft nun auf. Obwohl sich die Spieler nun deutlich zurücknahmen, kassierten Sebastian Ackermann (51.) direkt Rot sowie Phillip Kryszon (45.) und Michael Habermann (58.) die jeweils 3. Zeitstrafe und somit auch den Roten Karton. Sie mussten sich das Ende der Begegnung somit von der Tribüne aus anschauen, lichtete sich die Brandenburger Auswechselbank zusehends.

In den letzten 15 Minuten schickte das Trainerduo Rö­sicke/Seile noch den jungen Jura Benkendorf erstmals für eine längere Zeit zwischen die Pfosten, der einen guten Einstand hatte.

Die Brandenburger haben nun 14 Tage Zeit, um ihre Wunden zu lecken. Denn das nächste Wochenende gehört dem ungeliebten Landespokal, aus dem man sich schon verabschiedet hat.

Von Marcus Alert

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